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Fabian Ruiz sorgte für die PSG-Führung. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Aurelien Morissard/AP/dpa)
Fabian Ruiz sorgte für die PSG-Führung. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Aurelien Morissard/AP/dpa)
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PSG nach fünf Jahren wieder im Finale – 2:1 gegen Arsenal

On 7. Mai 2025

Fünf Jahre nach dem Final-K.o. mit Trainer Thomas Tuchel gegen den FC Bayern hat es Paris Saint-Germain zum zweiten Mal ins Finale der Champions League geschafft. Der französische Meister holte sich durch ein 2:1 (1:0) gegen den FC Arsenal das Ticket für München, nachdem PSG bereits das Hinspiel bei den Gunners 1:0 gewonnen hatte. 

Auf dem Weg zum ersten Triumph in der europäischen Königsklasse steht PSG, das zuvor schon die englischen Clubs FC Liverpool und Aston Villa besiegt hatte, am 31. Mai nun nur noch Inter Mailand im Weg. Die Italiener hatten am Dienstag den FC Barcelona und Trainer Hansi Flick in einem denkwürdigen Spiel mit 4:3 nach Verlängerung ausgeschaltet.

PSG mit Triple-Traum

Die Tore von Fabian Ruiz (27.) und Achraf Hakimi (72.) ebneten Paris den Weg ins Finale. Dort soll es nun besser laufen, als 2020 im leeren Stadion von Lissabon während der Corona-Pandemie, als Kingsley Coman die Bayern zum Titel geköpft hatte. Für die bereits als Meister feststehende Mannschaft von Luis Enrique ist nun sogar das Triple möglich. Am 24. Mai winkt auch der Pokalsieg im Finale gegen Stade Reims.

Für den FC Arsenal, der weiterhin auf den deutschen Nationalspieler Kai Havertz wegen einer langwierigen Oberschenkel-Verletzung verzichten musste, geht dagegen das lange Warten auf das zweite Finale nach 2006 (1:2 gegen Barça) weiter. Daran änderte auch der Anschlusstreffer von Bukayo Saka nichts (76.).

Dembélé auf der Bank – Donnarumma überragend

Exakt ein Jahr nach dem Halbfinal-K.o. gegen Borussia Dortmund an gleicher Stelle herrschte im Parc des Princes eine elektrisierende Stimmung. Dieses Mal sollte nichts schiefgehen. Nach dem Sieg im Hinspiel war die Vorfreude bei den Franzosen riesengroß, wenngleich es für den am Oberschenkel verletzten Hinspiel-Torschützen Ousmane Dembélé nur zu einem Platz auf der Bank reichte. Erst in der zweiten Halbzeit kam der Torjäger ins Spiel.

Dass das Ticket für München kein Selbstläufer werden würde, wurde schnell deutlich. Arsenal legte ein höllisches Tempo vor, presste sehr hoch und riss zunächst das Spiel an sich. Allein Star-Torhüter Gianluigi Donnarumma war es in der Anfangsphase zu verdanken, dass der Vorsprung noch hielt. Gegen Gabriel Martinelli (4.) und Martin Ödegaard (8.) parierte der seit Wochen überragende italienische Europameister von 2021 in glänzender Manier. Dazu hatte Declan Rice mit einem Kopfball ganz knapp das Tor verfehlt (3.).

Erst Pfosten, dann Ruiz-Volley

PSG setzte indes auf überfallartige Konter – und war damit brandgefährlich. So traf der georgische Star Chwischa Kwaratschelia mit einem Distanzschuss den Pfosten (17.), Desiré Doué ließ eine gute Gelegenheit mit einem schwachen Abschluss ungenutzt liegen (23.).

Kurz darauf war es doch passiert, als Ruiz nach einem Standard den Ball von der Strafraumgrenze ins Tor hämmerte. Es war das erste Tor des Spaniers in seinem 46. Champions-League-Spiel. Und mit ein bisschen mehr Kaltschnäuzigkeit hätte anschließend Bradley Barcola frei vor David Raya gar für die Vorentscheidung sorgen könnte (36.). 

Im zweiten Durchgang rannte Arsenal weiter an, doch Donnarumma war wie beim Schuss von Saka kaum zu überwinden (64.). Unmittelbar danach stand der deutsche Referee Felix Zwayer im Blickpunkt, als er zum Videoschirm geholt wurde. Dort ahndete er nachträglich ein Handspiel von Myles Lewis-Skelly beim Schuss von Hakimi. Doch Vitinha ließ die Chance vom Punkt liegen (69.). So dauerte es schließlich noch einige Minuten, ehe der Ex-Dortmunder Hakimi für die scheinbare Entscheidung sorgte.

Doch Arsenal meldete sich durch Saka noch einmal zurück. Und hätte der englische Nationalspieler anschließend nicht über das leere Tor geschossen, wäre es zu einer heißen Schlussphase gekommen (80.).

Stefan Tabeling, dpa
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