Skip to content
Liganews

Liganews

Vom ersten bis zum letzten Tor!

Angesagt

Kein Sieg nach Chef-Ansage: Leipziger Remis gegen Wolfsburg

«Unfassbar bitter»: Heidenheims Hoffnung schwindet nach 0:1

Schlotterbeck: «Wäre eingeschlafen vor dem Fernseher»

Wolfsburgerinnen patzen – FC Bayern kann Titel einplanen

Bielefeld holt Big Points in Magdeburg: 2:0-Sieg

Schalke wieder oben: Kleine Krise mit 2:1 in Kiel beendet

Starker Torwart rettet Paderborn torloses Remis in Bochum

Kölns Said El Mala am Rosenmontag auf FC-Wagen dabei

Bayern-Kapitän Neuer fällt vor Liga-Clásico gegen BVB aus

HSV gewinnt bei Baumgart-Rückkehr gegen Union Berlin

  • Home
  • International
  • Gericht bestätigt: Zwangskuss ist sexuelle Aggression
Der frühere spanische Fußballchef Luis Rubiales war wegen eines aufgezwungenen Kusses auf den Mund der Spielerin Jennifer Hermoso zu einer Geldstrafe und einem Kontaktverbot verurteilt worden. Seine Berufung wurde nun abgewiesen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: John Cowpland/Rfef/AP/EUROPA PRESS/dpa)
Der frühere spanische Fußballchef Luis Rubiales war wegen eines aufgezwungenen Kusses auf den Mund der Spielerin Jennifer Hermoso zu einer Geldstrafe und einem Kontaktverbot verurteilt worden. Seine Berufung wurde nun abgewiesen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: John Cowpland/Rfef/AP/EUROPA PRESS/dpa)
  • International
  • News

Gericht bestätigt: Zwangskuss ist sexuelle Aggression

On 26. Juni 202526. Juni 2025

Der frühere Präsident des spanischen Fußballverbandes RFEF, Luis Rubiales, ist mit der Berufung gegen seine Verurteilung im Kussskandal gescheitert. Der Staatsgerichtshof in Madrid bestätigte, dass es sich bei dem Kuss, den Rubiales der Spielerin Jennifer Hermoso ohne deren Einverständnis 2023 auf den Mund gegeben hatte, um einen sexuellen Übergriff handelte. 

Das Berufungsgericht hielt die Verurteilung vom Februar zu einer Geldstrafe in Höhe von rund 10.800 Euro und einem einjährigen Kontaktverbot zu Hermoso aufrecht. Nach Angaben seiner Verteidigung wolle Rubiales auch gegen diese zweite Entscheidung Rechtsmittel einlegen, schrieb die spanische Sportzeitung «AS».

Zu dem Zwangskuss war es am 20. August 2023 im Rahmen der Siegerehrung nach dem WM-Sieg der spanischen Nationalmannschaft in Sydney gekommen. Rubiales hatte Hermoso im Moment der Gratulation auf den Mund geküsst. Die Spielerin erklärte später, dies sei ohne ihr Einverständnis geschehen.

Einverständnis fehlte

Rubiales hatte im Verfahren argumentiert, der Kuss sei Ausdruck spontaner Freude gewesen, ohne sexuelle Absicht. Die Richter betonten jedoch, dass für den Tatbestand der sexuellen Aggression keine libidinöse oder explizit sexuelle Absicht erforderlich sei – entscheidend sei allein das Fehlen eines klaren Einverständnisses.

Die Kammer stellte zudem fest, dass Rubiales keine andere Spielerin in vergleichbarer Weise begrüßt habe, was auf einen besonderen, persönlichen Kontext des Kusses schließen lasse. Auch Hermosos unmittelbare Reaktion und Aussagen ihrer Teamkolleginnen hätten unterstrichen, dass keine Zustimmung vorlag.

Das Gericht folgte der Einordnung der Vorinstanz, dass es sich um eine „abgeschwächte Form“ der sexuellen Aggression gehandelt habe. Diese Einschätzung und das relativ milde Urteil vom Februar war unter anderem von Frauenrechtlerinnen, Politikern und Medien scharf kritisiert worden. Die Staatsanwaltschaft hatte für den 47-Jährigen eine Haftstrafe von insgesamt zweieinhalb Jahren gefordert. Das Berufungsgericht argumentierte, es handle sich um eine differenzierte Anwendung des Strafrechts im Einklang mit der tatsächlichen Tragweite des Vorfalls.

Rubiales war im Zuge der öffentlichen und juristischen Reaktionen auf den Vorfall im September 2023 von seinem Amt zurückgetreten. Die FIFA sperrte ihn für drei Jahre. Der Fall hatte weltweit eine Debatte über Machtverhältnisse und Respekt im Profisport ausgelöst.

In International NewsIn Frauen , Kuss-Skandal

Beitragsnavigation

Insta-Star Alisha Lehmann: Nicht ganzen Tag am Handy hocken
Müllers Bayern-Finale: «Wenn’s vorbei ist, ist es vorbei»

Neueste Beiträge

  • Kein Sieg nach Chef-Ansage: Leipziger Remis gegen Wolfsburg
  • Schlotterbeck: «Wäre eingeschlafen vor dem Fernseher»
  • «Unfassbar bitter»: Heidenheims Hoffnung schwindet nach 0:1
  • Wolfsburgerinnen patzen – FC Bayern kann Titel einplanen
  • Schalke zurück an der Tabellenspitze – Keine Tore in Bochum

#hashtag

1. FC Heidenheim 1. FC Köln 1. FC Union Berlin 2. Bundesliga 2. Fußball-Bundesliga Bayer Leverkusen Borussia Dortmund Borussia Mönchengladbach Bundesliga Champions League Club-WM DFB DFB-Pokal Eintracht Frankfurt EM EURO 2024 Europa League FC Augsburg FC Barcelona FC Bayern München FC Schalke 04 FC St. Pauli FIFA Frauen FSV Mainz 05 Fußball Fußball-Bundesliga Fußball-EM Fußball-Nationalmannschaft Hamburger SV Nationalmannschaft Nationalteam Nations League Paris Saint-Germain Premier League RB Leipzig Real Madrid SC Freiburg Transfers VfB Stuttgart VfL Bochum VfL Wolfsburg Werder Bremen WM WM-Qualifikation

Weitere News

  • International
  • News
On 25. Juni 2024

Bayern-Profi Coman laut Medien im Visier von PSG

  • International
  • News
On 1. August 20251. August 2025

Nach einem Jahr Saudi-Arabien: Aubameyang zurück bei OM

  • International
  • News
On 22. Januar 2025

Nach Drohungen gegen Havertz‘ Frau: 17-Jähriger festgenommen

  • International
  • News
On 1. Juni 20251. Juni 2025

Nach Verlängerung: Letzter Teilnehmer der Club-WM steht fest

  • International
  • News
On 23. April 2025

Bericht: Hansi Flick verlängert bei Barça bis 2027

  • International
  • News
On 12. Januar 202612. Januar 2026

Flick nach Supercup-Sieg: «Bin richtig stolz»

  • Datenschutz
  • Impressum
© 2026 MDSP GmbH