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BVB-Kapitän Emre Can überzeugte zuletzt. (Archivbild) (Urheber/Quelle/Verbreiter: Bernd Thissen/dpa)
BVB-Kapitän Emre Can überzeugte zuletzt. (Archivbild) (Urheber/Quelle/Verbreiter: Bernd Thissen/dpa)
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Showdown gegen Inter: BVB will mit «Magie» in die K.o.-Phase

On 27. Januar 2026

Mit der Kraft der Südtribüne und den jüngst gezeigten Kämpferqualitäten will Borussia Dortmund am XXL-Spieltag die K.o.-Phase der Königsklasse klarmachen. «Inter ist eine Top-Mannschaft, aber wir spielen zu Hause», sagte BVB-Coach Niko Kovac vor dem Duell zum Abschluss der Ligaphase gegen Inter Mailand. «Und wenn wir zu Hause spielen mit unseren Fans im Rücken, können wir jede Mannschaft in der Champions League schlagen.» 

Damit das an diesem Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) auch für den souveränen Tabellenführer der Serie A gilt, brauchen die Dortmunder aber eine Ausnahmeleistung. «Wir haben schon mega Spiele erlebt hier zu Hause», sagte Torwart Gregor Kobel. «Wenn sich da so ein bisschen was zusammenbraut, dann ist es schon etwas ganz Spezielles hier.» Es geht auch um eine gute Ausgangsposition in den Playoffs.

Inter ist Italiens Torfabrik

In der Champions enttäuschten die Westfalen zuletzt bei Tottenham Hotspur (0:2) und zu Hause gegen die Norweger von Bodö/Glimt (2:2). Beim überzeugenden 3:0 am Samstag beim 1. FC Union Berlin zeigten die BVB-Profis, wie es gehen kann. Mit viel Einsatz und konsequenten Zweikämpfen als Basis.

«Männerfußball» nannte Kapitän Emre Can das. «Wir haben klar dagegengehalten. Das muss unser Anspruch eigentlich immer sein.» Auch der 32-Jährige weiß aber natürlich, dass auf ihn und seine Defensivkollegen gegen die Ausnahmekönner aus Norditalien eine deutlich anspruchsvollere Aufgabe wartet. Inter wird die Abwehr – das neue Dortmunder Prunkstück – vor die größte Herausforderung der jüngeren Vergangenheit stellen.

Mit 50 Treffern in 22 Partien sind die Mailänder die Torfabrik der heimischen Liga. Weltmeister Lautaro Martínez führt die Torschützenliste an. Auch auf den ehemaligen Mönchengladbacher Marcus Thuram muss der BVB aufpassen. «Wir dürfen nicht naiv sein, weil auf der anderen Seite sind wirklich richtig, richtig klasse Fußballer unterwegs», sagte Kovac.

Playoff-Rückspiel zu Hause als Ziel

In der Serie A ist das Team von Trainer Cristian Chivu seit November unbesiegt. In der Königsklasse zeigten Atlético Madrid, Liverpool und Arsenal aber zuletzt, dass die Mailänder schlagbar sind. Im Gegensatz zum BVB hat Inter mit den früheren Dortmundern Manuel Akanji und Henrich Mchitarjan mindestens die Playoffs um den Achtelfinaleinzug auch rechnerisch schon sicher.

Dass Dortmund mit derzeit elf Zählern am entscheidenden Spieltag mit 18 zeitgleichen Partien noch von Rang 16 auf 25 fällt, ist zwar äußerst unwahrscheinlich. Um das Mindestziel Playoffs aus eigener Kraft zu schaffen, braucht das Kovac-Team aber einen Punkt. Ziel sollte zudem sein, nicht hinter Platz 16 zu rutschen.

Die Teams auf den Rängen 9 bis 16 haben in den Rückspielen der Playoffs nämlich Heimrecht und tendenziell die Chance auf schwächere Gegner. «Dieses Stadion hat eine Magie, hat eine immense Kraft, hat eine Energie, welche wir morgen nutzen möchten», betonte Kovac.

Auch der Sprung in die Top-Acht und damit das direkte Achtelfinalticket ist noch möglich. Dafür müssten allerdings sehr viele Konkurrenten patzen und Dortmund bräuchte einen Sieg.

Mit Blick auf die bisherigen Auftritte in der Königsklasse können die Fans übrigens auf ein Spektakel hoffen. In den sieben Champions-League-Spielen mit BVB-Beteiligung fielen bisher 34 Tore (19 Treffer für Dortmund, 15 Gegentore). Die BVB-Partien sind mit einem Schnitt von fast fünf Toren pro Spiel die torreichsten.

Von Thomas Eßer, dpa
In Champions League NewsIn Borussia Dortmund , Champions League , Inter Mailand

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