Das weltweite Geschäft mit Transfers im Profifußball hat Rekordwerte erreicht. Die Bilanz der internationalen Transfers im Männer – und Frauenprofifußball sowie bei den Amateuren für das Jahr 2025 weist mit 86.158 Transfers einen Bestwert vor. Dabei wurde die Rekordsumme von knapp elf Milliarden Euro für Spielerwechsel ausgegeben. Der Höchststand liegt damit um mehr als 50 Prozent höher als im Jahr 2024. Diese Zahlen veröffentlichte die FIFA.
Spitzenreiter sind im Männerbereich die Clubs aus England bei Ausgaben wie Einnahmen für Personal. So wurden in den englischen Ligen 3,2 Milliarden Euro für neue Spieler ausgegeben. Mit bis zu 150 Millionen Euro für Florian Wirtz floss davon auch eine Rekordsumme in die Bundesliga. Im Vergleich dazu liegen die Investitionen in Deutschland bei 1,07 Milliarden Euro. Bei den Einnahmen geht die Schere nicht so weit auseinander. In England wurden 1,47 Milliarden eingenommen, in Deutschland 1,24 Milliarden Euro.
Rekorde bei den Frauen
Im Frauenfußball sind die Investitionen im vergangenen Jahr sogar auf mehr als 80 Prozent gestiegen. Weltweit haben 756 Clubs 23,92 Millionen Euro für neue Spielerinnen ausgegeben. Mit 2.440 internationalen Transfers wurden die Zahlen aus dem Jahre 2024 um 6,3 Prozent überboten. Auch im Amateurbereich gibt es Rekordwerte. Weltweit wurden 59.162 Wechsel von Amateurspielern ins Ausland vollzogen. Die bedeutet eine Steigerung von 9,4 Prozent zum Vorjahr.
