Skip to content
Liganews

Liganews

Vom ersten bis zum letzten Tor!

Angesagt

Müller lässt Karriereende offen: Wasser statt Cocktail

Coach Ilzer lässt Zukunft in Hoffenheim offen

Brisantes Torwart-Duell im unerwarteten Topspiel wackelt

Freiburger Schuster verwundert über Werders Trainerwechsel

Pokalfinale bleibt in Berlin: Verbesserungen beim Einlass

Münchner Boey kehrt auf Leihbasis zu Galatasaray zurück

Frauenfußball-Topspiel Werder gegen Wolfsburg abgesagt

Vier Monate vor WM: Gnabry verlängert beim FC Bayern

Union-Fans helfen beim Schneeschippen vor Frankfurt-Spiel

Baerbock gegen Boykott: Würde auch Kanada und Mexiko treffen

  • Home
  • Frauenfußball
  • Frauen-Bundesliga: Scherbenhaufen nach erneuter Eskalation
Quo vadis, Frauen-Bundesliga? Über die Zukunft von Nationalspielerin Carlotta Wamser (l) und Co. muss weiter verhandelt werden. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Sven Hoppe/dpa)
Quo vadis, Frauen-Bundesliga? Über die Zukunft von Nationalspielerin Carlotta Wamser (l) und Co. muss weiter verhandelt werden. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Sven Hoppe/dpa)
  • Frauenfußball
  • News

Frauen-Bundesliga: Scherbenhaufen nach erneuter Eskalation

On 6. Februar 2026

Das Desaster für Verband und Vereine ist perfekt, die Bundesliga der Fußballerinnen steht seit der erneuten Eskalation vor einem Scherbenhaufen. Weil die geplante Zusammenarbeit zwischen den 14 Erstligisten und dem Deutschen Fußball-Bund zum zweiten Mal geplatzt ist, muss die Zukunft weiter warten. Die Professionalisierung stockt – mit bitteren Folgen für die Eliteliga. 

Knapp über 100 Millionen Euro, die der DFB für die kommenden acht Jahre über die ursprünglich angedachte GmbH in die Liga gepumpt hätte, fließen vorerst nicht in deren Entwicklung. Da hilft es kaum, dass der DFB ankündigte, «in den kommenden Jahren einhundert Millionen Euro in die Entwicklung des Frauen- und Mädchenfußball zu investieren». Zunächst muss der Verband dafür Projekte definieren, neu planen, umdenken. Wertvolle Zeit geht verloren.

Zur neuen Bundesliga-Saison ändert sich: erst mal nichts. Die Lizenzierungsvorgaben für die Bundesligisten bleiben unangetastet. Und damit auch ambitionierte Projekte wie Mindestlohn (3.000 brutto monatlich), Ausbau des Trainerstabs, größere Stadien und bessere Nachwuchsstrukturen, zu denen der DFB die Clubs gern verpflichtet hätte, weiter Kür statt Pflicht.

TV-Auktion auf Herbst verschoben

Die ersten Auswirkungen des andauernden Streits gibt es längst: Der DFB hat den geplanten Ablauf des TV-Rechte-Verkaufs gestoppt. Die Auktion soll nicht wie geplant im Frühjahr, sondern erst im Herbst erfolgen – wenn vielleicht eher abzusehen ist, wann die Bundesliga-Reformen tatsächlich greifen sollen.

Seit der Saison 2023/24 gibt es jährlich 5,17 Millionen Euro brutto. Ab der Saison 2027/28, wenn der neue Rechtezyklus startet, hätte die Frauen-Bundesliga mehr Geld erlösen sollen. Jetzt wird es kompliziert angesichts der Lähmung der Liga. 

Noch wissen Club-Entscheider und DFB nicht, wie es in den kommenden Monaten weitergeht. Klar ist nur, dass über die Zukunft der Fußballerinnen neu verhandelt werden muss – erneut zwischen Clubs und DFB. Man wolle «weitere Gespräche über alternative Formen einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen dem FBL e.V. und dem DFB suchen», hieß es in der am Donnerstag versandten Mitteilung des im Dezember gegründeten Ligaverbands FBL e.V., der die Interessen der 14 Bundesligisten vertritt.

Die langfristigen Alternativen

Eine (längerfristige) Alternative könnte sein, dass die Frauen-Bundesligisten unter das Dach der Männer-DFL rutschen. «Ich weiß, dass einige Kollegen diese Idee haben. Das ist eine Option», hatte Bayern-Vorstandschef Jan-Christian Dreesen Ende Januar der «Bild am Sonntag» gesagt. Auch ein gänzlich eigener Weg sei denkbar: «Dann müssten sie einen Grundlagenvertrag mit dem DFB schließen, wie er seit ihrer Gründung im Jahr 2000 auch für die DFL gilt.»

Ligaverbandspräsidentin und Eintracht-Direktorin Katharina Kiel hatte am Donnerstag betont, wie wichtig Eigenständigkeit sei. «Für uns ist entscheidend: Die Zukunft der Frauen-Bundesliga muss dort gestaltet werden, wo der sportliche und wirtschaftliche Motor liegt – bei den Clubs.»

Just daran hakte es in den Verhandlungen mit dem DFB. In der Frage, wer in der angedachten GmbH faktisch das Sagen gehabt hätte, gab es keine Einigung. Der DFB hatte sein finanzielles Engagement an Mitspracherechte gekoppelt; die Clubs darauf beharrt, im Zweifel allein entscheiden zu können.

DFB-Generalsekretär Blask: Wollen nicht im Kofferraum hocken

«Wir wollen in den nächsten Jahren nicht nur nicht bloß auf dem Beifahrersitz hocken, sondern erst recht auch nicht im Kofferraum», hatte Generalsekretär und Chefverhandler Holger Blask schon am Mittwoch auf dem Kongress SpoBis in Hamburg gesagt. Von dieser Haltung wich die Verbandsspitze dann auch nicht mehr ab.

Von David Joram und Ulrike John, dpa
In Frauenfußball NewsIn Bundesliga , DFB , DFB kontra Clubs , FBL , Frauen

Beitragsnavigation

Coach Ilzer lässt Zukunft in Hoffenheim offen
Müller lässt Karriereende offen: Wasser statt Cocktail

Neueste Beiträge

  • Trotz Ansage der Liga: Ronaldo fehlt wieder bei Al Nassr
  • Müller lässt Karriereende offen: Wasser statt Cocktail
  • Frauen-Bundesliga: Scherbenhaufen nach erneuter Eskalation
  • Coach Ilzer lässt Zukunft in Hoffenheim offen
  • Brisantes Torwart-Duell im unerwarteten Topspiel wackelt

#hashtag

1. FC Heidenheim 1. FC Köln 1. FC Union Berlin 2. Bundesliga 2. Fußball-Bundesliga Bayer Leverkusen Borussia Dortmund Borussia Mönchengladbach Bundesliga Champions League Club-WM DFB DFB-Pokal Eintracht Frankfurt EM EURO 2024 Europa League FC Augsburg FC Barcelona FC Bayern München FC Schalke 04 FC St. Pauli FIFA Frauen FSV Mainz 05 Fußball Fußball-Bundesliga Fußball-EM Fußball-Nationalmannschaft Hamburger SV Nationalmannschaft Nationalteam Nations League Paris Saint-Germain Premier League RB Leipzig Real Madrid SC Freiburg Transfers VfB Stuttgart VfL Bochum VfL Wolfsburg Werder Bremen WM WM-Qualifikation

Weitere News

  • Frauenfußball
  • News
On 25. Juli 202525. Juli 2025

Nach der EM: So geht’s weiter im deutschen Frauenfußball

  • Frauenfußball
  • News
On 18. Juli 202518. Juli 2025

Verrücktes Elfmeterschießen: Titelverteidiger England weiter

  • Frauenfußball
  • News
On 28. Oktober 202528. Oktober 2025

Wück: 100-Millionen-Investition ist «unbedingt nötig»

  • Frauenfußball
  • News
On 4. Dezember 20254. Dezember 2025

Wück setzt weiter auf Nationaltorhüterin Berger

  • Frauenfußball
  • News
On 4. Dezember 20254. Dezember 2025

DFB-Präsident Neuendorf: EM 2029 «ein Turnier für alle»

  • Frauenfußball
  • News
On 23. Juli 202523. Juli 2025

«An die Tür gehämmert»: Agyemang erlöst England

  • Datenschutz
  • Impressum
© 2026 MDSP GmbH