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Zurück in der DFB-Auswahl: Lea Schüller (l.) und Carlotta Wamser. (Archivbild) (Urheber/Quelle/Verbreiter: Sebastian Christoph Gollnow/dpa)
Zurück in der DFB-Auswahl: Lea Schüller (l.) und Carlotta Wamser. (Archivbild) (Urheber/Quelle/Verbreiter: Sebastian Christoph Gollnow/dpa)
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DFB-Frauen starten WM-Mission: «Gerne mal wieder ein Titel»

On 17. Februar 2026

Mit den Rückkehrerinnen Lea Schüller, Carlotta Wamser und Sophia Kleinherne starten die deutschen Fußballerinnen in das Unternehmen WM 2027 in Brasilien. Bundestrainer Christian Wück berief die in der Winterpause zu Manchester United gewechselte Ex-Münchnerin, die EM-Entdeckung von Bayer Leverkusen und die Wolfsburgerin in das 23-köpfige Aufgebot für die ersten Qualifikationsspiele gegen Slowenien und in Norwegen. 

«2025 war ein ereignisreiches Jahr. Wir wollen nun die nächsten Schritte in unserem Entwicklungsprozess gehen und nahtlos an die spielerischen Leistungen des vergangenen Jahres anknüpfen», sagte Wück vor den Begegnungen gegen Slowenien am 3. März (17.45 Uhr/ARD) in Dresden und gegen Norwegen am 7. März (18.00 Uhr/ZDF) in Stavanger. Man wolle die Lücke zu Spanien oder anderen Topnationen weiter schließen.

«Weiter intensiv an uns arbeiten»

Klares Ziel der DFB-Frauen ist der Gruppensieg, um sich den Umweg über die Playoffs zu ersparen. Als dritter Gegner in der Ausscheidung wartet Österreich. Das Jahr ohne ein Turnier will Wück nutzen, um ein titelreifes WM-Team zu formen. «Wir haben gesehen, dass vieles auf einem guten Weg ist, aber für den letzten Schritt müssen wir weiter intensiv an uns arbeiten. Genau das werden wir gemeinsam tun, mit dem klaren Ziel, erfolgreich in die Qualifikation für die WM 2027 zu starten», sagte der 52-Jährige.

Schüller kämpft um Platz im Sturm 

Schüller hatte bei den beiden Nations-League-Finals gegen Spanien aus persönlichen Gründen gefehlt und war in der Winterpause nach England gewechselt. Die Torjägerin (54 Treffer in 82 Länderspielen) hatte im vergangenen Jahr ihren Stammplatz in der deutschen Auswahl verloren und war auch beim FC Bayern nicht mehr unangefochten. 

Wamser kehrt nach Knieproblemen ins Team des EM-Halbfinalisten zurück. Kleinherne hatte sich beim Turnier in der Schweiz verletzt und kämpfte lange um ihr Comeback. Neben den Langzeitverletzten Giovanna Hoffmann von RB Leipzig und Lena Oberdorf (FC Bayern/beide Kreuzbandriss) fehlen auch Alara Sehitler (München), Bibiane Schulze Solano (Athletic Bilbao) und Kathy Hendrich (Chicago Red Stars) aus gesundheitlichen Gründen. 

Sydney Lohmann nur auf Abruf

Die frühere Münchnerin Sydney Lohmann ist nur auf Abruf nominiert. «Wir werden nicht mehr so viele Neue auf einen Schlag einladen, aber sukzessive etwas Neues probieren», sagte Wück, der weiterhin auf die derzeit führende Bundesliga-Torjägerin Vanessa Fudalla (12 Treffer) von Bayer Leverkusen verzichtet. Er wolle das Vertrauen an das Team in seiner jetzigen Besetzung weitergeben. 

Angeführt wird das Aufgebot von Münchens Kapitänin Giulia Gwinn und Torhüterin Ann-Katrin Berger vom US-Club Gotham FC, die ihre Karriere im Nationalteam nach einigen Überlegungen fortsetzt. Die WM 2027 findet vom 24. Juni bis 25. Juli 2027 in Brasilien statt. 

«Gerne natürlich mal wieder einen Titel»

Der DFB hatte Ende Januar den Vertrag von Wück und seiner Assistentinnen Saskia Bartusiak und Maren Meinert bis August 2029, also über die Heim-EM hinaus, verlängert. Laut Sportdirektorin Nia Künzer habe das Nationalteam 2025 sportlich «das Maximum herausgeholt. Wir haben Höhen und Tiefen zusammen gemeistert». 

Man wisse natürlich, «dass wir noch andere, höhere Ziele haben, gerne natürlich mal wieder einen Titel in der Hand halten würden». Das letzte Turnier gewannen die Weltmeisterinnen von 2003 und 2007 bei Olympia 2016 in Rio de Janeiro.

Von Ulrike John, dpa
In Frauenfußball NewsIn DFB , Frauen , Nationalteam , Qualifikation für 2027 , WM-Qualifikation

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