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Martin Terrier und Arthur bejubeln das Traumtor zum 1:0. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Federico Gambarini/dpa)
Martin Terrier und Arthur bejubeln das Traumtor zum 1:0. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Federico Gambarini/dpa)
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Zaubertor sorgt für Bayer-Jubel – Verdruss über Fan-Boykott

On 15. Dezember 2025

Als die Profis von Bayer Leverkusen um Traumtorschütze Martin Terrier ihren 2:0 (0:0)-Sieg im Rhein-Derby gegen den 1. FC Köln bejubelten, waren die Ultras der beiden Rivalen längst zu Hause. Der geschlossene Boykott der aktiven Fan-Szene wegen des von der Polizei dementierten Vorwurfs von «Nacktkontrollen» war der Aufreger beim Samstagabend-Topspiel der Fußball-Bundesliga und sorgte bei den Club-Bossen für Verdruss.

«Es war auf den Rängen nicht wahnsinnig emotional. Das ist schade und nicht das, was man im Fußball sehen will. Es war eine eigenartige Situation, über die sich niemand gefreut hat», sagte Kölns Sportdirektor Thomas Kessler. 

Auch Leverkusens Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes hatte wenig Verständnis dafür, dass ausgerechnet die eingefleischtesten Anhänger ihren Teams im brisanten Nachbarschaftsduell die kalte Schulter zeigten. «Es ist bedauerlich, dass die beiden Fangruppen nicht hier waren. Ich hätte nicht gedacht, dass unsere Fans sich mit den Kölnern solidarisieren», sagte Rolfes.

Ultras sauer über Polizeikontrolle

Was war passiert? Nach Angaben der Polizei wurden vor dem Spiel zwei verdächtige Kölner Anhänger am Einlass der BayArena durch Beamte intensiv kontrolliert. Dabei habe es sich aber keinesfalls um eine «Nacktkontrolle» gehandelt, wie es zunächst aus Fankreisen hieß. Die Fanhilfe Köln hatte am Samstag auf X geschrieben: «Nachdem Nacktkontrollen stattgefunden haben, hat sich die aktive Fanszene entschieden, das Stadion geschlossen zu verlassen.»

Ein überprüfter Mann habe selbstständig seine Hose ausgezogen und den Beamten einen Zahnschutz sowie zwei Bandagen übergeben, die er in seiner Unterhose mitgeführt habe, teilte die Polizei am Sonntag mit. Bei der anderen Person sei bei einer oberflächlichen Durchsuchung eine Sturmhaube gefunden worden, hieß es in der Mitteilung weiter. Beide seien demnach aufgefallen, weil sie ohne gültige Tickets ins Stadion wollten, gegen sie wurden Anzeigen gestellt.

Fanhilfe: Maßnahme «Schikane gegenüber Fußballfans»

Der Darstellung der Polizei widersprach die Fanhilfe am Sonntag und berief sich auf einen betroffenen Fan, mit dem man in Kontakt stehe. «Wenn eine Person im Rahmen einer polizeilichen Kontrolle aufgefordert wird, sämtliche Kleidungsstücke abzulegen und nur in Unterwäsche zu verbleiben, und wenn anschließend ein Blick in den Intimbereich erfolgt, dann handelt es sich – unabhängig von der behördlichen Bezeichnung – nach allgemeinem Verständnis um eine Nacktkontrolle», hieß in der Stellungnahme. Die Maßnahme sei eine «eine Schikane gegenüber Fußballfans». 

Aus Protest gegen die Polizeiaktion reisten rund 500 Personen aus der aktiven Kölner Fan-Szene vor dem Anpfiff geschlossen ab. Doch damit nicht genug: Nach nicht einmal 20 Minuten packten auch die Bayer-Ultras, die vor dem Anpfiff noch für eine gewaltige Pyro-Show gesorgt hatten, ihre Banner zusammen und verließen die Arena. 

«Da war dieses Gerücht von irgendwelchen Kontrollen, die es aber nicht gab. Wenn dann welche davon gehen, dann kann ich auch nichts dafür», sagte Rolfes. Und Bayer-Boss Fernando Carro ergänzte: «Man sollte in unserem Land schon der Polizei vertrauen.» Nach Angaben der Leverkusener verliefen die regulären Einlasskontrollen im Gästebereich «ruhig und ohne Zwischenfälle».

Terriers Zaubertor sorgt für Begeisterung 

Und so wurde am Ende auch noch über Fußball gesprochen – vor allem über das Zaubertor von Terrier. Der 28 Jahre alte Franzose hechtete sich Mitte der zweiten Halbzeit in eine Flanke von Arthur und bugsierte den Ball artistisch mit der Hacke zur Führung ins Netz. «Das war das schönste Tor meiner Karriere», sagte Terrier stolz über den Treffer, der in keinem Jahresrückblick fehlen wird und gute Chancen auf eine Prämierung hat.

Seine Bewegung, die dem Tritt eines Skorpions glich, sei reiner Instinkt gewesen, berichtete Terrier. Egal: Für Bayer-Trainer Kasper Hjulmand war es einfach nur ein fantastischer «magic moment» (magischer Moment). «Martin arbeitet jeden Tag hart. Er hat ihn verdient», lobte der Däne den Angreifer, der nach zehnmonatiger Pause wegen eines Achillessehnenrisses erst im Oktober sein Comeback gefeiert hatte. 

Auch Kapitän Robert Andrich war begeistert. «Das war ein Sensationstor», schwärmte der 31 Jahre alte Routinier. Er selbst sorgte nur sechs Minuten später per Kopf für den Endstand und war entsprechend happy. «Ein Derby-Sieg ist immer schön und tut manchmal besonders gut», sagte Andrich.

Den verdienten Erfolg, durch den die Werkself mit 26 Punkten auf Rang vier kletterte, feierte Andrich nach dem Abpfiff auf dem Rasen mit seinen Kindern. «Das ist ein brutal geiles Gefühl. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schön ist, wenn Kinder im Stadion sind und ich sie danach mit runternehmen kann», sagte Andrich.

Von Eric Dobias, dpa
In Bundesliga NewsIn 1. FC Köln , Bayer Leverkusen , Bundesliga , Fußball-Bundesliga

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