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Watzke kandidiert im November für das Präsidentenamt (Urheber/Quelle/Verbreiter: Christian Charisius/dpa)
Watzke kandidiert im November für das Präsidentenamt (Urheber/Quelle/Verbreiter: Christian Charisius/dpa)
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Langer Wahlkampf droht: Watzke kandidiert als BVB-Präsident

On 14. August 2025

Das Präsidentenamt bei seinem heiß geliebten Ballspielverein Borussia 09 Dortmund soll für Hans-Joachim Watzke der krönende Abschluss seiner langjährigen Funktionärskarriere beim BVB werden. Dass der 66-Jährige im Herbst nach 20 Jahren als Vorsitzender der Geschäftsführung der BVB-Kapitalgesellschaft aufhört, war lange angekündigt. Dass er sich danach zum Präsidenten des Stammvereins wählen lassen will, längst vorbereitet. Und so ist seine jetzt erst offiziell verkündete Erklärung, sich auf der Mitgliederversammlung im November zur Wahl zu stellen, zwar keine große Überraschung, aber von erheblichem Belang für den BVB. 

«Bei unserer nächsten Mitgliederversammlung stelle ich mich zur Wahl als Präsident von Borussia Dortmund. Damit folge ich der Bitte der Gremien des BVB», sagte Watzke am Mittwoch in einer Stellungnahme, die der Deutschen Presse-Agentur vorab vorlag. 

Dies ist eine weitere Etappe im erbitterten Machtkampf um das Präsidentenamt des Vereins, der seit Ende Mai tobt. Beobachter befürchten einen langen Wahlkampf, der den BVB erschüttern könnte. Denn Watzkes ehemaliger Freund und Amtsinhaber Reinhold Lunow hatte überraschend angekündigt, entgegen seiner bisherigen internen Zusagen, doch noch einmal zur Wahl antreten zu wollen.

«Meine Aufgabe ist es, die bestmögliche Lösung für den Verein zu gewährleisten, und es gab und gibt Entwicklungen, die ich wahrnehme, bewerte und entsprechende Schlussfolgerungen ziehe. Ich werde damit der Verantwortung des Amtes gerecht», sagte der seit Mittwoch 72 Jahre alte Mediziner zuletzt dem Portal «schwatzgelb.de» zu seinem Sinneswandel. 

Wer Präsident ist, hat Auswirkung auf die Kapitalgesellschaft

Wer von den Mitgliedern zum Präsidenten des Vereins gewählt wird, ist nicht unerheblich für die ausgegliederte Kapitalgesellschaft. Denn der Vereins-Vorstand beruft über eine GmbH die Geschäftsführung der KGaA. 

«Es wäre mir eine Ehre, wenn ich nach 20 Jahren operativer Tätigkeit unseren Verein in diesem wichtigen Amt weiterhin unterstützen könnte. Reinhold Lunow habe ich meine Entscheidung in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt», sagte Watzke weiter. 

Nicht nur er hatte unlängst im «Kicker» überrascht auf Lunows Entschluss reagiert, «weil es anders besprochen war». Offiziell begründet Lunow dies mit dem umstrittenen Rheinmetall-Deal aus dem vergangenen Jahr. Watzke und der umtriebige Marketingchef Carsten Cramer hatten einen Werbevertrag mit dem Rüstungskonzern abgeschlossen, der dem BVB über drei Jahre rund 20 Millionen Euro einbringt. Lunow stimmte dem Deal zunächst zu, wechselte auf der vergangenen Mitgliederversammlung dann ins Lager der Kritiker. 

Watzke gegen Lunow: Aus Freunden wurden Widersacher

Wohl schon damals waren sich die einstigen Freunde nicht mehr grün – nicht erst, als Lunow ankündigte, sich noch einmal zur Wahl stellen zu wollen. Watzke hatte ihn vor 20 Jahren als seinen Nachfolger als Schatzmeister des Vereins vorgeschlagen und vor drei Jahren dafür gesorgt, dass Lunow sich letztlich erfolgreich um das Präsidentenamt bewirbt, als Vorgänger Reinhard Rauball ausschied. Inzwischen gehen sich die einstigen Weggefährten so gut es geht aus dem Weg. Bei der Club-WM in den USA sollen beide in unterschiedlichen Hotels logiert haben. Bei einem Fantreffen in Cincinnati verließ Lunow die Veranstaltung, als Watzke mit seiner Entourage eintraf. 

Der interne Bruch beim BVB ist deutlich zu spüren. Wie die «Ruhr Nachrichten» berichteten, sah sich Watzke im Sommer plötzlich einem Compliance-Verfahren ausgesetzt, weil dieser angeblich im Jahr 2023 zwei Charterflüge dienstlich abgerechnet, aber privat genutzt habe. Die interne Prüfung stellte indes kein Fehlverhalten Watzkes fest: «Den beanstandeten Flügen lagen ausnahmslos dienstliche Anlässe zugrunde.»

Watzke selbst sagte dazu: «Damit ist die Sache für mich abgeschlossen. Dass aus vertraulichen Gremien von Borussia Dortmund interne Details trotz allumfassender Verschwiegenheitsverpflichtungen aller Beteiligten an die Öffentlichkeit gelangen, empfinde ich allerdings als enttäuschend.» 

Chancen für Watzke scheinen deutlich größer

Willkommen in der großen Politik. Der Wahlkampf hat schon begonnen, mit unabsehbaren Folgen für Lunow, Watzke, aber auch Borussia Dortmund. Ein unangenehmer, langer Wahlkampf irritiert auch deshalb, weil Watzke die besseren Chancen hat, gewählt zu werden.

Lunow selbst stimmte mit seinen Vorstandskollegen dafür, die Mitgliederversammlung hybrid durchführen zu lassen. Demnach könnten alle rund 230.000 BVB-Mitglieder und nicht mehr nur die anwesenden bei der Wahl abstimmen. Unter allen Mitgliedern werden erheblich mehr Watzke-Anhänger vermutet. Bei den anwesenden Mitgliedern der Versammlung hätte das anders aussehen können. In der aktiven Fanszene gibt es viele Watzke-Kritiker. 

Zudem sieht die Satzung eine Kampfkandidatur gar nicht vor und es steht zunächst nur ein Kandidat des Wahlausschusses zur Wahl. Erst wenn dieser in den ersten beiden Wahlgängen keine Mehrheit bekommt, kann auch jemand anderes vorschlagen werden. Und dass Watzke der Wahlausschuss-Kandidat wird, gilt als sicher. In den BVB-Gremien gibt es eine deutliche Mehrheit pro Watzke.

Lunow: «Unser Weg der beste ist für Borussia Dortmund»

Lunow, der am Mittwoch seinen 72. Geburtstag feiert, äußerte sich auf der Plattform X zur Watzke-Kandidatur: «Es ist gut, dass es nun Klarheit gibt zur Kandidatur von Hans-Joachim Watzke. Die Mitglieder können jetzt entscheiden, welchen Weg der e.V. in Zukunft gehen soll», schrieb Lunow.

Er sei überzeugt, dass der Weg von seinem Team und ihm «der beste ist für Borussia Dortmund» sei. «Wir freuen uns auf eine faire und respektvolle Debatte in den kommenden Wochen. Unser Ziel ist es, mit allen Beteiligten und möglichst vielen Mitgliedern in einen konstruktiven Austausch zu kommen.»

Von Carsten Lappe, dpa
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