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Rein damit: Kölns Said El Mala trifft zur Gästeführung. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Uwe Anspach/dpa)
Rein damit: Kölns Said El Mala trifft zur Gästeführung. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Uwe Anspach/dpa)
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Top-Dribbler El Mala schießt Köln auf Champions-League-Platz

On 4. Oktober 20254. Oktober 2025

Superdribbler Said El Mala hat den 1. FC Köln nach zwei Niederlagen in Serie wieder zu einem Sieg in der Fußball-Bundesliga geführt. Beim 1:0 (1:0) bei der zuvor punktgleichen TSG Hoffenheim erzielte Kölns Jungstar in der 16. Minute das Tor des Tages vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Sinsheimer Arena. Zumindest für eine Nacht belegt der Aufsteiger mit zehn Punkten als Vierter einen Champions-League-Platz. Hoffenheim muss den Blick nach dem dritten sieglosen Spiel in Serie dagegen nach unten richten.

El Mala belegte früh, warum Kölns Trainer Lukas Kwasniok ihn erstmals in dieser Saison von Beginn brachte. Sein feines Dribbling gegen mehrere Hoffenheimer samt präzisem Abschluss sorgte für die Führung, über 10.000 stimmgewaltige Kölner Fans rissen freudig die Arme hoch. Zuvor hatte Eric Martel den Ball gegen Wouter Burger erobert. «Das Dribbling, gepaart mit dem Tempo: Dem Jungen steht eine große Laufbahn bevor, wenn er demütig bleibt», hatte Kwasniok vor wenigen Wochen über den Torschützen gesagt.

El Mala profitiert von Martels Ballgewinn 

Die Einzelaktion des 19 Jahre alten Toptalents war der einzige fruchtbare Offensiv-Vortrag der Kölner im ersten Durchgang. Kwasniok konnte sich aber auf seine Abwehr, in der überraschend Dominique Heintz statt Tom Krauß ran durfte, verlassen. Fand die TSG doch mal Lücken, rettete FC-Torhüter Marvin Schwäbe – unter anderem stark gegen den auffälligen Muhammed Damar, Batoumana Touré sowie Torjäger Fisnik Asllani.

Kein Handelfmeter nach Videobeweis

Einen vermeintlichen Handelfmeter zugunsten der TSG nahm Schiedsrichter Felix Zwayer nach Videobeweis wieder zurück. Martel hatte kurz vor der Pause Tourés Schuss mit angelegtem Arm geblockt. Insgesamt fehlten den Hoffenheimern, für die Bernardo sein 100. Bundesliga-Spiel bestritt, die Ideen, um kompakte Kölner stärker zu stressen.

Nach dem Wechsel verpasste Touré den Ausgleich, weil Joel Schmied sich erfolgreich in die Schussbahn warf. Schwäbe wäre wohl machtlos gewesen. Auf der anderen Seite prüfte El Mala aus spitzem Winkel den aufmerksamen Nationaltorhüter Oliver Baumann. FC-Torjäger Jakub Kaminski, der einmal zu hoch zielte und einmal an Baumann scheiterte, verpasste ebenfalls das mögliche 2:0.

Ilzers Wechsel fruchten nicht

Auf Hoffenheimer Seite versuchte Coach Christian Ilzer mit der Hereinnahme von Ihlas Bebou, Grischa Prömel, Max Moerstedt und Routinier Andrej Kramaric frische Impulse zu setzen. Zielstrebiger blieben die Kölner, die die TSG erfolgreich vom eigenen Tor fernhielten, aber auch weitere eigene Möglichkeiten ungenutzt ließen. Unter anderem Kaminski scheiterte abermals an Baumann. So musste der FC-Anhang bis in die fünfminütige Nachspielzeit hinein zittern, ehe der verdiente Auswärtssieg feststand. 

Für die Hoffenheimer setzt sich damit die düstere Heim-Serie fort. Saisonübergreifend verloren sie in der Sinsheimer Arena das fünfte Spiel nacheinander. Letztmals gewann die TSG zu Hause am 12. April gegen Mainz 05 (2:0).

David Joram, dpa
In NewsIn 1. FC Köln , Bundesliga , Fußball-Bundesliga , TSG Hoffenheim

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