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Hoch die Hände: Österreich reist erstmals seit 1998 wieder zu einer WM. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Georg Hochmuth/APA/dpa)
Hoch die Hände: Österreich reist erstmals seit 1998 wieder zu einer WM. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Georg Hochmuth/APA/dpa)
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Wie auf Schalke: Rangnicks großer Triumph mit Österreich

On 20. November 202520. November 2025

Als der historische Triumph von Wien perfekt war, fiel Michael Gregoritsch auf die Knie. Österreichs Torschütze begrub das Gesicht in seinen Händen, ehe zahlreiche Teamkollegen heran rauschten und sich freudestrahlend auf ihn stürzten. Erstmals seit 1998 fährt die Alpenrepublik wieder zu einer Fußball-WM. Es ist der vorläufige Höhepunkt in der Ära des deutschen Trainers Ralf Rangnick, der nach dem erlösenden 1:1 gegen Bosnien-Herzegowina zwar «platt», aber glücklich war. 

Einen tiefen Schluck Cola nahm der 67 Jahre alte Coach während der Pressekonferenz, um nach einem intensiven Gruppenfinale mit frühem Rückstand und aberkanntem Videobeweis-Tor seine Energiespeicher wieder zu füllen. «Sehr weit oben, ganz weit oben», ordnete Rangnick die für ihn erste WM-Teilnahme ein. «Das fühlt sich heute genauso an wie alle Aufstiege oder der Pokalsieg mit Schalke. Das ist auf dem gleichen Level logischerweise.» Wohl auch für solche Momente hatte der einstige Bundesliga-Coach im Mai 2024 sogar dem FC Bayern einen Korb gegeben. 

Früher Schock durch Tabakovic

In der linken Hosentasche habe er während des Spiels seinen Glücksbringer aufbewahrt, eine Mini-Nachbildung des WM-Pokals. «Gott sei Dank hat er seine Aufgabe erfüllt.» Allerdings musste Rangnick im Ernst-Happel-Stadion lange zittern, bis seine Elf das den Gruppensieg benötigte Unentschieden erzwang. Gladbachs Haris Tabakovic (12. Minute) hatte die vom früheren HSV-Profi Sergej Barbarez trainierten Gäste per Kopf früh in Führung gebracht. Erst der eingewechselte Gregoritsch (77.) rettete der ÖFB-Auswahl die direkte Qualifikation.

«Das mit Abstand schönste Tor in meiner Karriere», kommentierte der ehemalige Bundesliga-Stürmer bei ServusTV sein Tor aus wenigen Metern. «Es gibt kein besseres Gefühl. Das ist unfassbar! Wir haben es geschafft, wir haben Geschichte geschrieben.» Danach brach der gefeierte Held das Interview schmunzelnd ab: «Es tut mir leid, ich muss feiern!»

Arnautovic mit «Ansage an die Regierung»

Vor ihrer rot-weißen Fankurve posierten die Spieler mit einem Plakat («WM 2026: Das crazy oida!»), in der Kabine tanzten sie zu Austropop-Klassikern wie «I Am From Austria» und «Strada Del Sole». Der frühere Bremer Marko Arnautovic schlug im ORF per «Ansage an die Regierung» vor, den 18. November zum nationalen Feiertag zu erklären, «weil das erleben wir wahrscheinlich nicht noch einmal». Nach der WM sei der «Arni» schließlich weg, ergänzte er. 

Die Replik folgte prompt: «Termin ist eingetragen. Der. 18. November wird zwar kein Feiertag, aber er ist jedenfalls ein Tag zum Feiern», schrieb Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) bei Instagram.

Zu dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko im nächsten Sommer zu fahren, bedeute seinen Spielern «alles», erklärte Rangnick. Für die Generation um den 33 Jahre alten Starspieler David Alaba, zu der auch der 36-jährige Rekord-Nationalspieler Arnautovic zählt, sei es die letzte Chance gewesen.

«Ich lebe ja jetzt seit drei Jahren selbst wieder in Österreich und habe natürlich auch mitgekriegt, wie sehr die Menschen sich mit dieser Mannschaft identifizieren», sagte Rangnick, der im Sommer 2022 den Chefposten beim ÖFB übernommen hatte. «Deswegen freut es mich für jeden Österreicher, dass wir es geschafft haben, nach 28 Jahren wieder dabei zu sein.» Damals hießen die Stars im Team von Ex-Teamchef Herbert Prohaska noch Toni Polster, Andreas Herzog oder Wolfgang Feiersinger. Nach der Vorrunde waren sie sieglos aus Frankreich abgereist. Lange her. 

Rangnicks WM-Prognose: «Wenn wir komplett sind…»

Der aktuellen Mannschaft traut Rangnick zu, besser abzuschneiden als die alten Helden. «Wenn wir komplett sind, dann glaube ich, dass wir bei der WM gute Chancen haben, auf jeden Fall weiterzukommen in der Gruppe.» Bei der vergangenen EM hatte Rangnick unter anderem auf Stützen wie Alaba und Leipzigs Xaver Schlager verzichten müssen. Nach einer starken Vorrunde war dann im Achtelfinale gegen die Türkei (1:2) Endstation.

«Ich freue mich jetzt auf die Reise nach Washington zur Auslosung und dann schaun mer mal, wen wir zugelost bekommen», sagte Rangnick. Die Kugel der Österreicher steckt am 5. Dezember in Lostopf 3, entsprechend drohen harte Brocken. Aber das war nach der magischen Nacht von Wien nur eine Randnotiz.

David Joram, dpa
In NewsIn Alpenrepublik fährt zur WM , WM-Qualifikation

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