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Daniel Bauer freut sich über seine Beförderung beim VfL Wolfsburg. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Darius Simka/dpa)
Daniel Bauer freut sich über seine Beförderung beim VfL Wolfsburg. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Darius Simka/dpa)
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Erst befördert, dann verloren: Bauers Achterbahnfahrt

On 21. Dezember 202521. Dezember 2025

Nach der emotionalen Achterbahnfahrt zum Jahresabschluss musste sich Daniel Bauer erst einmal sammeln. «Es fiel heute schon schwer, nach dem Spiel in der Kabine die richtigen Worte zu finden. Das ist jetzt auch noch so», sagte der neue Chefcoach des VfL Wolfsburg nach dem turbulenten 3:4 der Niedersachsen gegen den SC Freiburg in der Pressekonferenz.

Knapp eine Stunde vor der Partie hatten die Verantwortlichen des VfL das öffentlich gemacht, was rund um den VW-Club sowieso schon jeder ahnte: Bauer wird vom Interims- zum Cheftrainer befördert und soll den VfL wieder in bessere Gefilde der Fußball-Bundesliga führen. «Es ist totale Überzeugung. Daniel ist der richtige Mann für den VfL Wolfsburg», sagte der neue Sportdirektor Pirmin Schwegler, der selbst erst seit Kurzem beim VfL tätig ist.

Umbau der Führung abgeschlossen

Die Trainerfrage war die erste große Entscheidung, die der Schweizer treffen musste. Dass sie pro Bauer ausfiel, war keine große Überraschung. «Da haben die sieben, acht Tage schon gereicht», sagte Schwegler, der in Wolfsburg die Nachfolge von Sebastian Schindzielorz angetreten hatte. Schindzielorz war wie Trainer Paul Simonis nach dem katastrophalen Saisonstart entlassen worden, nur Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen ist aus dem Führungstrio noch übriggeblieben.

Unter Bauer tritt der VfL wieder deutlich stabiler und aktiver auf. Der Lohn waren sieben Punkte aus den ersten vier Spielen unter der Regie des bisherigen U19-Trainers. Das Ziel, mit drei Siegen in Serie und damit im gesicherten Mittelfeld der Bundesliga-Tabelle in die kurze Winterpause zu gehen, erreichten die Wolfsburger aber nicht. Weil sie sich beim wilden 3:4 gegen Freiburg in der Summe zu viele Fehler leisteten.

«Es ist ein Dämpfer, der weh tut», räumte Schwegler ein, «aber die Art und Weise und der Weg sind der richtige.» Davon ist auch Christiansen überzeugt. «Daniel hat es geschafft, eine starke Einheit zu formen und neues Leben in das Team zu bringen», sagte der Däne, der seinen Job durch die beiden Personalentscheidungen erst einmal gefestigt haben dürfte.

Umfeld reagiert positiv

Vor allem die Beförderung von Bauer kommt in Wolfsburg gut an. Der 43-Jährige wurde vor und auch nach dem Spiel mit Sprechchören gefeiert und hat mit seiner selbstbewussten und frischen Art für Aufbruchstimmung beim VfL gesorgt. Bauer war 2016 als Nachwuchscoach von Hannover 96 zu den «Wölfen» gekommen, wo er über Jahre erfolgreiche Arbeit leistete. Schon zum Ende der vergangenen Saison war er nach der Entlassung von Ralph Hasenhüttl als Interimscoach eingesprungen und hatte in zwei Spielen vier Punkte geholt.

«Es ist etwas ganz Besonderes. Wir sind hier als Familie heimisch geworden, ich bin jetzt seit zehn Jahren beim VfL», sagte Bauer, der einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027 unterschrieben hat. «Wir wollen den VfL zusammen wieder in andere Gefilde führen. Die drei Punkte heute hätten sehr gutgetan. Aber wir fühlen uns total gerüstet dafür», sagte Bauer.

Keine Angst vor Doppelbelastung

Auch die Doppelbelastung mit dem anstehenden Trainerlehrgang ab Januar macht dem neuen Wolfsburger Hoffnungsträger keine Angst. «Die Doppelrolle wird funktionieren. Es wird eine Challenge und eine Herausforderung, aber ich habe viel Power», sagte Bauer. «Der DFB hat auch ein Interesse daran, dass die Trainer, die schon Cheftrainer sind, auch Cheftrainer bleiben», sagte er zur angepassten Trainerausbildung.

Diese Power wird er in den kommenden Tagen auch noch in die Kaderplanung stecken. Denn während sich die Spieler bereits in den Weihnachtsurlaub verabschiedeten, wird Bauer mit den Verantwortlichen schauen, wie der im Sommer falsch zusammengestellte Kader optimiert werden kann.

Vor allem einen Mittelstürmer suchen die Grün-Weißen noch – trotz des Dreierpacks von Dzenan Pejcinovic gegen Freiburg. «Wir wissen, dass wir mit Dzenan einen ganz spannenden Jungen im Kader haben», lobte Bauer den U21-Nationalstürmer. Gleichwohl wird noch ein neuer Neuner kommen.

Lars Reinefeld, dpa
In NewsIn Bundesliga , Fußball-Bundesliga , SC Freiburg , VfL Wolfsburg

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