Der FC Bayern München kämpft im ersten Champions-League-Spiel des Jahres gegen Belgiens Fußball-Meister Royale Union Saint-Gilloise vor allem um den direkten Einzug in das Achtelfinale. Für den Bundesliga-Dominator geht es am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) mit Blick auf die K.o.-Phase aber um mehr als «nur» einen Platz unter den Top 8 der Tabelle. Trainer Vincent Kompany und seinem Starensemble winken weitere Vorteile.
Die ersten acht Teams der Ligaphase qualifizieren sich direkt für das Achtelfinale, das im März ausgetragen wird. Diese acht Teams umgehen die Playoff-Runde der Mannschaften auf den Plätzen neun bis 24. Als direkter Achtelfinal-Teilnehmer würden sich die Bayern im Februar zwei Extra-Spiele ersparen. Zur Erinnerung: In der vergangenen Spielzeit setzten sich die Bayern in dieser Zusatzrunde nur knapp gegen Celtic Glasgow durch.
Heimvorteil in den Rückspielen
Wertvoll wäre ein Platz in den Top 4 der Ligaphase, noch besser wäre ein Platz unter den ersten Zwei. Denn in dieser Saison gibt es eine Neuerung im Modus. Die Vereine auf den Plätzen eins bis vier können nicht nur im Achtelfinale, sondern auch im Viertelfinale das entscheidende Rückspiel im eigenen Stadion bestreiten. Der Tabellenerste und -zweite erhalten diesen Vorteil nach der Neuerung auch im Halbfinale.
«Ich würde das gerne erreichen», sagte Kompany. Es sei aber auch keine Garantie dafür, ganz weit zu kommen. «Ab der K.o.-Phase ist es ein anderes Turnier», befand der Bayern-Coach. Der Heimvorteil im Rückspiel sei «schon sehr wichtig», sagte derweil Nationalspieler Aleksandar Pavlovic vor der Partie gegen Saint-Gilloise. Seine Begründung lautet: «Mit den Fans im Rücken spielt man noch einen Tick besser.» Vor dem 7. Vorrunden-Spieltag lagen die Bayern mit 15 Punkten hinter Spitzenreiter FC Arsenal (18) auf dem zweiten Tabellenplatz.
