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Rein ins Freiburger Glück: Niklas Beste trifft sehenswert zum 1:0. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Philipp von Ditfurth/dpa)
Rein ins Freiburger Glück: Niklas Beste trifft sehenswert zum 1:0. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Philipp von Ditfurth/dpa)
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Zehn Freiburger verderben Thioune-Debüt für Werder Bremen

On 7. Februar 2026

Auch Daniel Thioune hat die Bremer Talfahrt bei seinem Trainerdebüt in der Fußball-Bundesliga nicht stoppen können. Der Nachfolger von Horst Steffen sah beim 0:1 (0:1) in Freiburg vor allem offensiv einen enttäuschenden Werder-Auftritt. Während der lange in Unterzahl spielende Sport-Club durch seinen sechsten Heimsieg Platz sieben festigte, beenden die Norddeutschen nach dem elften sieglosen Spiel in Serie den 21. Spieltag auf dem Relegationsplatz.

Vor den Augen des früheren Weltmeister-Trainers Joachim Löw erzielte Niklas Beste (13. Minute) vor 34.700 Zuschauern im ausverkauften Stadion das entscheidende Tor für die Südbadener, bei denen 2014er-Weltmeister Matthias Ginter zu seinem 400. Bundesliga-Einsatz kam. Freiburgs Johan Manzambi (52.) sah wegen groben Foulspiels die Rote Karte nach Videobeweis.

Thioune verzichtet auf große Änderungen 

Personell veränderte Thioune wenig, lediglich Stürmer Keke Topp rotierte nach seinem Last-Minute-Tor beim 1:1 in der Vorwoche gegen Mönchengladbach für Samuel Mbangula in die Startelf. Bei den Freiburgern begannen in Kapitän Christian Günter, Patrick Osterhage, Bruno Ogbus und Vincenzo Grifo gleich vier Neue im Vergleich zum 0:1 beim VfB Stuttgart.

«Ich bin Trainer, ich bin kein Zauberer», hatte der 51 Jahre alte Thioune bei seinem Amtsantritt gesagt. «Drei Tage werden nicht ausreichen, um auf alles Einfluss nehmen zu können.» Des Trainers Worte spiegelte die erste Halbzeit bestens wider. Zwar stand Werder defensiv weitgehend sicher, nach vorn fehlten aber Ideen und Intensität. 

Bezeichnend für die offensiv matte Vorstellung der Grün-Weißen war Topps Schuss aus halblinker Position, der statt aufs Tor ins Seitenaus rauschte. Die einzig nennenswerte Chance besaß Justin Njinmah, der per Fallrückzieher am stark reagierenden Noah Atubolu im Freiburger Tor scheiterte.

Beste trifft erstmals für Freiburg

Im direkten Gegenzug nutzte Beste viel freien Raum, um über rechts kommend den Ball sehenswert in die linke Ecke zu schlenzen. Es war das erste Tor des Ex-Heidenheimers im 39. Pflichtspiel für die Freiburger. Das mögliche 2:0 verhinderte kurz darauf Werder-Torwart Mio Backhaus, der einen Kopfball von SC-Stürmer Igor Matanovic glänzend parierte.

Thioune, der im dunkelgrünen Jogging-Anzug fast pausenlos die Coaching-Zone beackerte, durfte kurz nach dem Seitenwechsel auf die Wende hoffen, nachdem Manzambi Rot gesehen hatte. Der Freiburger Offensivspieler traf die Wade von Olivier Deman – zu heftig, wie Schiedsrichter Deniz Aytekin nach Sicht auf die TV-Bilder meinte.

In der Folge schalteten die Freiburger fast komplett auf Defensivmodus, Werder drückte, oft aber zu planlos und umständlich. Bei den wenigen Möglichkeiten war Atubolu zur Stelle.

2:0 spät aberkannt – Schuster tobt

Pech hatten die Gastgeber, dass das vermeintliche 2:0 durch den eingewechselten Yuito Suzuki nicht zählte. Die Stadionregie warf zwar schon die Torhymne an, mit etwas Verzögerung entschied Aytekin aber auf Offensivfoul. 

SC-Coach Julian Schuster tobte, sah aber erst wenig später noch seine vierte Gelbe Karte und fehlt seinem Team damit am kommenden Samstag bei der TSG 1899 Hoffenheim. Dafür verteidigte sein Team die drei Punkte bis zum Ende leidenschaftlich.

Von David Joram, dpa
In NewsIn Bundesliga , Fußball-Bundesliga , SC Freiburg , SV Werder Bremen

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