Skip to content
Liganews

Liganews

Vom ersten bis zum letzten Tor!

Angesagt

WM-Boykott? Bundesregierung will sich nicht einmischen

Doppelpack von Tigges sichert Paderborn Platz drei

Elversberg ärgert sich über 1:1 gegen Bochum

Stuttgart hat leichtes Spiel bei harmloser Borussia

Berichte: Chelsea will Dortmunder Anselmino zurück

Nach Eigentor: Matanovic führt Freiburg zum Sieg gegen Köln

Bayern-Frauen im Schneetreiben mit Sieg gegen RB Leipzig

Undav trifft wieder und jubelt mit Geste an Kritiker

Sachsen-Anhalts Fußball-Präsident fordert harte Strafen

Chelsea holt BVB-Verteidiger Anselmino zurück

  • Home
  • News
  • Bayern-K.o. nach Neuer-Rot gegen Leverkusen
Manuel Neuer kommt zu spät und rammt Leverkusens Jeremie Frimpong um. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Sven Hoppe/dpa)
Manuel Neuer kommt zu spät und rammt Leverkusens Jeremie Frimpong um. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Sven Hoppe/dpa)
  • News

Bayern-K.o. nach Neuer-Rot gegen Leverkusen

On 4. Dezember 2024

Nach der bitteren Rot-Premiere für Torwart Manuel Neuer hat Titelverteidiger Bayer Leverkusen den FC Bayern eiskalt aus dem DFB-Pokal geschossen. Die Münchner, die einen giftigen Achtelfinal-Kampf in Unterzahl lange bestimmten, kassierten durch das 0:1 (0:0) die folgenschwerste Niederlage in der noch jungen Amtszeit von Trainer Vincent Kompany. Zum fünften Mal nacheinander scheiterte der Rekordsieger damit vorzeitig im Cup-Wettbewerb. 

Neuer war nach der Roten Karte und dem bitteren Pokal-K.o. bedient. «Der Platzverweis tat natürlich weh», sagte Neuer dem TV-Sender Sky und schilderte die entscheidende Szene gegen Jeremie Frimpong: «Er läuft in mich rein und versucht, das dankend anzunehmen. Am Ende ist es okay. Ich habe auch gehofft, dass es eine Abseitssituation ist. Da ist man am Ende dann machtlos und muss das akzeptieren, was entschieden wird.»

Leverkusens Joker Nathan Tella ließ den Großteil der 75.000 Zuschauer wenige Minuten nach seiner Einwechslung mit seinem Kopfballtor in der 69. Minute verstummen. «Es tut jetzt weh, es sind auch alle bedröppelt in der Kabine. Aus manchen Niederlagen kann man sehr viel ziehen, das müssen wir jetzt tun, auch wenn es schmerzt», sagte Bayern-Sportchef Max Eberl.

Der für Neuer eingewechselte israelische Nationaltorhüter Daniel Peretz hatte in seinem dritten Bayern-Profispiel keine Abwehrchance beim unbedrängten Kopfball des nur 1,73 Meter großen Bayer-Profis Tella. «Es war sehr wichtig, dass wir gewonnen haben. Die Mannschaft hat gut gespielt, hart gearbeitet», sagte Matchwinner Tella in der ARD, und Leverkusens Nationalverteidiger Jonathan Tah ergänzte: «Das fühlt sich gut an. Wir wussten, was auf uns zukommt. Wir haben es über weite Strecken so effektiv wie möglich gestaltet. Es war nicht unser bestes Spiel.»

Neuers erster Platzverweis sorgt für hitziges Duell

Neuers erster Platzverweis in seinem 867. Spiel im Profifußball war in der 17. Minute der frühe Startschuss für ein hitziges und prickelndes Gigantentreffen zwischen dem Rekordsieger aus München und dem Doublesieger vom Rhein. 

Nach einem langen Ball von Tah hatte der 38-jährige Neuer den heranstürmenden Frimpong mit einem Bodycheck außerhalb des Strafraums hart gestoppt. Schiedsrichter Harm Osmers zückte Rot. An dem für Bundestrainer Julian Nagelsmann «unstrittigen, wenn auch unglücklichen» Platzverweis gab es nichts zu diskutieren.

Niedergeschlagen verdrückte sich der langjährige Nationaltorhüter in die Kabine. In Neuers Abwesenheit ging es im Anschluss nicht nur auf dem Rasen bei etlichen Zweikämpfen und Nickeligkeiten heißblütig zur Sache, sondern auch zwischen den Trainerbänken.

Leverkusens Meistertrainer Xabi Alonso, der von 2014 bis 2017 für die Bayern auflief, pushte sein Team wild gestikulierend. Bayern-Coach Vincent Kompany lief an der Seitenlinie ebenfalls heiß, konnte von Osmars aber zwischenzeitlich etwas besänftigt werden. Nach dem Seitenwechsel zeigte der Referee aus Hannover dem aufbrausenden Münchner Sportdirektor Christoph Freund Gelb. Auch auf der Leverkusener Bank wurde ein meckernder Heißsporn verwarnt.

Nagelsmann lobt die Münchner

Nagelsmann konstatierte in der Pause am ARD-Mikrofon, dass ihm der Auftritt der Bayern in Unterzahl «fast besser als in Gleichzahl» gefallen hätten. Der in einer dicken schwarzen Jacke und mit Mütze im Publikum hockende verletzte Bayern-Superstürmer Harry Kane hatte bei Kopfbällen von Kingsley Coman (34.), Leon Goretzka (43.) und Minjae Kim (45.+4) schon zum Torjubel angesetzt. Auf der Gegenseite hatte Florian Wirtz – noch gegen Neuer – eine Top-Chance (11.). Gegen Frimpong rettete dann der Israeli Peretz mit dem Fuß (32.).

Insgesamt war das Leverkusener Spiel in Überzahl lange zu unterkühlt. Immer wieder versuchte Wirtz, den Angriffen Struktur zu geben, tauchte aber auch ab. Sein kongenialer DFB-Kollege Jamal Musiala im Bayern-Trikot wurde in Abwesenheit von Kane noch mehr als sonst gesucht. Die dichtgestaffelte Defensivreihe der Gäste störte den 21-Jährigen früh und körperbetont.

Schick rein, Schick raus

Nach dem Seitenwechsel brachte Alonso den formstarken Stürmer Patrik Schick. Der Tscheche, der in den letzten sechs Pflichtspielen vier Tore erzielt hatte, musste aber keine Viertelstunde später wieder an der Wade verletzt runter. Ohne die Topstürmer fehlten beiden Teams lange die Zielspieler, zu dem dann der kurz zuvor eingewechselte Tella avancierte. 

Im Bemühen, doch noch den Ausgleich zu schaffen, kam Bayerns Mittelfeldspieler Aleksandar Pavlovic nach seinem Schlüsselbeinbruch viel früher zum Comeback als erwartet. Unter dem Strich stand aber die erste Achtelfinale-Niederlage des FC Bayern seit dem Dezember 2006.

Von Christian Kunz und Klaus Bergmann, dpa
In NewsIn Bayer 04 Leverkusen , DFB-Pokal , DFB-Pokal Achtelfinale , FC Bayern München

Beitrags-Navigation

Eberl: Kein Kontakt zu Wirtz – «Jamal oberstes Ziel»
Auslosung zur Club-WM: Bayern in Topf 1, BVB in Topf 2

Neueste Beiträge

  • WM-Boykott? Bundesregierung will sich nicht einmischen
  • Chelsea holt BVB-Verteidiger Anselmino zurück
  • Sachsen-Anhalts Fußball-Präsident fordert harte Strafen
  • Undav trifft wieder und jubelt mit Geste an Kritiker
  • Showdown mit Zittereffekt: Nicht nur der BVB bangt

#hashtag

1. FC Heidenheim 1. FC Köln 1. FC Union Berlin 2. Bundesliga 2. Fußball-Bundesliga Bayer Leverkusen Borussia Dortmund Borussia Mönchengladbach Bundesliga Champions League Club-WM DFB DFB-Pokal Eintracht Frankfurt EM EURO 2024 Europa League FC Augsburg FC Barcelona FC Bayern München FC Schalke 04 FC St. Pauli FIFA Frauen FSV Mainz 05 Fußball Fußball-Bundesliga Fußball-EM Fußball-Nationalmannschaft Hamburger SV Nationalmannschaft Nationalteam Nations League Paris Saint-Germain Premier League RB Leipzig Real Madrid SC Freiburg Transfers VfB Stuttgart VfL Bochum VfL Wolfsburg Werder Bremen WM WM-Qualifikation

Weitere News

  • News
On 24. Juli 202524. Juli 2025

Große Müller-Überraschung? Sydney FC wünscht sich Coup

  • News
On 17. Juni 2024

«In allen Bereichen verloren»: Ukraine unterliegt Rumänien

  • News
On 10. Januar 202610. Januar 2026

Spektakel ohne Sieger: Frankfurt gegen Dortmund 3:3

  • News
On 11. März 2025

Wie «der junge Lothar»: Matthäus lobt Bayerns Goretzka

  • News
On 13. Juni 202513. Juni 2025

Ärzte fordern: FIFA soll Partnerschaft mit Coca-Cola beenden

  • News
On 6. November 20256. November 2025

Gladbach verlängert mit Kapitän Kleindienst bis 2029

  • Datenschutz
  • Impressum
© 2026 MDSP GmbH