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Bilal El Khannouss jubelt nach seinem Tor (Urheber/Quelle/Verbreiter: Tom Weller/dpa)
Bilal El Khannouss jubelt nach seinem Tor (Urheber/Quelle/Verbreiter: Tom Weller/dpa)
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Dank El Khannouss und Undav – VfB siegt spät gegen Feyenoord

On 7. November 20257. November 2025

Angeführt von Bilal El Khannouss und Deniz Undav hat der VfB Stuttgart mit späten Toren das dringend benötigte Erfolgserlebnis in der Europa League gefeiert. Die Offensivspieler wurden beim hart erkämpften 2:0 (0:0) gegen Feyenoord Rotterdam zu den umjubelten Matchwinnern. In der 84. Minute erlöste El Khannouss den schwäbischen DFB-Pokalsieger mit einem Kopfball unter die Latte. Undav (90.+1) sorgte in der Nachspielzeit für den Endstand.

Nach zuvor zwei Auswärtsniederlagen nacheinander in der Europa League war die Truppe von Trainer Sebastian Hoeneß unter Zugzwang geraten. Der Druck drohte mit einem Remis noch zu wachsen. Mit nun sechs Punkten aus vier Spielen haben die Schwaben ihre Ausgangsposition im Rennen um die Qualifikation für die K.o.-Runde am Ende aber doch noch wie erhofft verbessert.

In drei Wochen können die Stuttgarter beim nächsten niederländischen Konkurrenten Go Ahead Eagles Deventer nachlegen. An diesem Sonntag wollen sie sich nach dem jüngsten 1:3 in Leipzig erst einmal in der Fußball-Bundesliga zu Hause gegen Augsburg erfolgreich zurückmelden.

Umkämpfte Partie

Die 60.000 Zuschauer, darunter mehr als 3.000 Feyenoord-Anhänger, die begleitet von einem großen Polizei-Aufgebot mit einem Fanmarsch zum Stadion gezogen waren, sahen einen verhaltenen Beginn. Es entwickelte sich ein umkämpftes deutsch-niederländisches Aufeinandertreffen, in dem die großen Torszenen auf sich warten ließen.

Mit Ungenauigkeiten und Ballverlusten erschwerte sich der VfB die Aufgabe gegen den niederländischen Tabellenführer. Zahlreiche Nickeligkeiten auf beiden Seiten unterbrachen häufig den Spielfluss. Vor dem Tor blieben nicht nur der Kopfball und Distanzschuss von Undav in der Anfangsviertelstunde viel zu ungefährlich. Den Gastgebern gelang es nicht, den in Karlsruhe geborenen früheren Schalker-Torhüter Timon Wellenreuther zu fordern.

Aber auch der 16-malige niederländische Meister war selten gefährlich. Wenige Minuten vor der Halbzeit hatten die Gastgeber allerdings Glück, als Goncalo Borges im Strafraum ausrutschte und die Chance auf die Gäste-Führung damit verpasste. Zuvor hatte Torwart Alexander Nübel gegen Anis Hadj Moussa eingreifen müssen (13.). 

Vagnoman erst kurzfristig rein, dann raus

In der Defensive war VfB-Trainer Sebastian Hoeneß kurzfristig zu einem Wechsel in der Startelf gezwungen gewesen und hatte Luca Jaquez mit Adduktorenproblemen ersetzen müssen. Maximilian Mittelstädt rückte dadurch auf die linke Position in der Dreierkette. Der zunächst nicht von Beginn an eingeplante Josha Vagnoman übernahm links den offensiveren Part.

Zur Pause musste Vagnoman aber wieder für Nationalspieler Jamie Leweling weichen. Auch nach dem Seitenwechsel ging es hitzig und mit etlichen Spiel-Unterbrechungen weiter. Der VfB stemmte sich aber zunehmend gegen das Remis und kam zu besseren Tor-Gelegenheiten. El Khannouss scheiterte zunächst noch an Wellenreuther (58.), Undav vergab freistehend das 1:0 (69.). 

Als es schon auf ein torloses Remis hinauszulaufen schien, machte es El Khannouss doch noch besser. Nach einer Flanke von Lorenz Assignon ließ der Sommer-Transfer die VfB-Fankurve jubeln. Undav machte dann alles klar.

Kristina Puck und Sara Harbrecht, dpa
In NewsIn Europa League , Feyenoord Rotterdam , VfB Stuttgart

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