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Kollektiver Jubel: Der VfB freut sich über das 1:0 gegen Vigo. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Bernd Weißbrod/dpa)
Kollektiver Jubel: Der VfB freut sich über das 1:0 gegen Vigo. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Bernd Weißbrod/dpa)
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Dank Neuzugängen: VfB gelingt Europa-League-Start gegen Vigo

On 26. September 202526. September 2025

Dank der beiden Neuzugänge Badredine Bouanani und Bilal El Khannouss hat der VfB Stuttgart einen erfolgreichen Start in die Europa League gefeiert. Mit 2:1 (0:0) bezwang der DFB-Pokalsieger den spanischen Erstligisten Celta Vigo. Vor 58.000 Zuschauern belohnten Bouanani und El Khannouss den schwäbischen Fußball-Bundesligisten in der zweiten Hälfte mit ihren Treffern (51. und 68. Minute) für einen dominanten Auftritt.

Der Anschlusstreffer von Borja Iglesias (86.) war für die Gäste zu wenig. Am kommenden Donnerstag können die Stuttgarter beim FC Basel international nachlegen. Gegen den Schweizer Club war der SC Freiburg als zweiter deutscher Vertreter erfolgreich in den Wettbewerb gestartet (2:1). 

Fans träumen vom nächsten Titel

Mit dem Pokalsieg im Finale gegen Bielefeld hatte der VfB im Mai eine mäßige Saison übertüncht und sich erstmals seit 2012/13 für die Europa League qualifiziert. «Wir hol’n dieses Mal den Europapokal» stand vor dem Anpfiff in Anspielung auf den Titelgewinn auf einem Banner in der Stuttgarter Fankurve. Für solche Ambitionen der Schwaben, die vor acht Monaten in der Ligaphase der Champions League ausgeschieden waren, war das in dieser Saison noch sieglose Vigo aber kein Maßstab.

Torhüter Alexander Nübel startete zwar mit einer Unkonzentriertheit, als er den Ball nicht richtig traf und dieser beim Gegner landete. Den Fehler nutzten die Gäste aber nicht zur Führung (3.). Dann bestimmte der Bundesligist die Partie und hielt das Spielgeschehen überwiegend weit vom eigenen Tor entfernt.

Trotz VfB-Chancen torlos in die Halbzeit

Die veränderte Defensivreihe, ohne Abwehrchef Jeff Chabot, dafür mit dem auffälligen Ramon Hendriks, hatte die Offensive der Spanier gut im Griff. Daran änderte sich zunächst auch nur wenig, als VfB-Trainer Sebastian Hoeneß bereits Mitte der ersten Hälfte in der Abwehr wechseln musste. Finn Jeltsch verließ angeschlagen leicht humpelnd das Feld, für ihn kam Luca Jaquez.

In der Offensive verpassten es die Schwaben in der ersten Hälfte, ihre Überlegenheit in Tore umzumünzen. Früh scheiterte Chema Andrés, der im defensiven Mittelfeld erneut den Vorzug vor Kapitän Atakan Karazor erhalten hatte, mit einem Kopfball. Der Nachschuss von Jamie Leweling blieb ungefährlich (9.). Beim Distanzschuss von Lorenz Assignon verhinderte Torhüter Ionut Radu das 1:0 für den VfB (38.).

Torhüter Nübel als Vorlagengeber

Kurz nach dem Wechsel war der Keeper dann geschlagen. Bouanani überlistete den herausgelaufenen Radu per sehenswertem Heber zur verdienten Führung. Das Zuspiel kam direkt von Nübel vom eigenen Strafraumrand. 

Wie Spielmacher El Khannouss soll Flügelspieler Bouanani die Abschiede von Nick Woltemade und Enzo Millot wettmachen. El Khannouss führte die Ecke, die zum 2:0 führte, selbst aus. Und schloss nach einem Doppelpass mit Angelo Stiller erfolgreich von der Strafraumgrenze ab. Beim 2:0 gegen den FC St. Pauli am vergangenen Freitag war er erstmals für den VfB erfolgreich gewesen und traf nun im zweiten Spiel nacheinander.

Nach dem Anschlusstor des früheren Leverkuseners Iglesias mussten die Stuttgarter Fans noch einmal zittern. Am Ende konnten sie jedoch feiern.

Kristina Puck, dpa
In NewsIn Celta Vigo , Europa League , VfB Stuttgart

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