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Zur Stelle, wenn es wichtig ist: Bayern-Torjäger Harry Kane. (Urheber/Quelle/Verbreiter: David Hammersen/dpa)
Zur Stelle, wenn es wichtig ist: Bayern-Torjäger Harry Kane. (Urheber/Quelle/Verbreiter: David Hammersen/dpa)
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Gnadenlose Bayern demontieren Leipzig – Kompany: «Mein Gott»

On 17. Januar 2026

Rückkehrer Jamal Musiala machte mit dem Daumen nach oben ein Selfie auf dem Rasen, Torjäger Harry Kane riss kurz die Arme zum Jubel über diese Machtdemonstration nach oben. Der FC Bayern hat mit brutaler Gnadenlosigkeit den Traum von der Unbesiegbaren-Saison im Topspiel bei RB Leipzig mehr als gerettet. Die Münchner drehten einen 0:1-Rückstand in einem hochklassigen Bundesliga-Kracher und triumphierten am Ende eindrucksvoll mit 5:1 (0:1). 

Dabei feierte Musiala nach einem halben Jahr sein Comeback und bereitete nach seiner Einwechselung kurz vor Schluss sogar noch einen Treffer vor. «Sehr schön, dass Jamal wieder da ist nach so einer langen Zeit», sagte Teamkollege Serge Gnabry, der für Musiala in der 87. Minute den Platz verlassen hatte und kommentierte die Wende nach der Pause: «In der Halbzeit wussten wir: Okay, wir können das Spiel noch drehen, es ist noch nichts vorbei.»  

Vor 47.800 Zuschauern im ausverkauften Leipziger Stadion hatte Romulo (20. Minute) eine der zahlreichen Leipziger Chancen zur Führung genutzt – und es sah nach einer siegreichen Revanche für die mit 0:6 höchste Pleite in der Leipziger Bundesliga-Geschichte aus dem Hinspiel aus. Doch dann kam alles anders, eingeleitet von Gnabrys Treffer (50.). Kane (67.) sorgte dann für die Führung, ehe Jonathan Tah (83.), Aleksandar Pavlovic (85.) und Michael Olise (88.) die Demontage des Verfolgers perfekt machten. 

«Die haben uns richtig Probleme gemacht in der ersten Halbzeit», sagte Trainer Vincent Kompany beim Sender Sky über die Leipziger: «Aber zweite Halbzeit: Mein Gott.» Seine Spieler seien dann alleine sechs Kilometer mehr gelaufen als der Gegner. Perfekt sei es trotzdem nicht gewesen, befand der Bayern-Coach: «Es war pure, pure Alte-Schule-Mentalität: Laufen, kämpfen, grätschen.»

Neuer wie Beckenbauer

Bevor das Spektakel begann, war es allerdings Zeit für ein wenig Emotionen. Aufseiten der Bayern stand Nationalspieler Musiala erstmals seit seinem im vergangenen Juli erlittenen Wadenbeinbruch wieder im Kader. Kapitän Manuel Neuer, der zuvor noch nie gegen Leipzig verloren hatte, bestritt laut Liga-Angaben sein 584. Pflichtspiel für die Bayern und zog mit Franz Beckenbauer gleich und zeigte einige großartige Paraden. «Man kann ihn nicht genug loben», kommentierte Kompany das Torwart-Gesamtpaket Neuer.

Bei Leipzig wurde Kevin Kampl nach achteinhalb Jahren vor dem Anpfiff verabschiedet, auf dem Aufstellungsbogen war der Name Benjamin Henrichs zu lesen. Der Nationalspieler hatte sich am 20. Dezember 2024 beim 1:5 in München die Achillessehne gerissen – und ist nun zurück.

Leipziger Chancenwucher

Leipzig überzog die Bayern, die erst am Mittwoch die beste Hinrunde einer Bundesliga-Mannschaft perfekt gemacht hatten, mit enormem Druck. Ein 0:6 wie im Hinspiel sollte es an diesem Samstagabend nicht geben. Allein nach zehn Minuten hätte Leipzig mit etwas Glück drei Tore erzielen können. Doch der Schlenzer von Christoph Baumgartner (3.) flog knapp drüber, Romulo (5.) scheiterte aus wenigen Metern an Neuer, und Antonio Nusa (7.) schob den Ball am leeren Tor vorbei.

Dann meldeten sich die Bayern im Spiel an. Der Fernschuss von Luis Diaz (11.) war zu zentral und damit zu harmlos. Lennart Karl (14.) fehlte nach seinem Sprint über den halben Platz offenbar die Kraft, um den völlig frei stehenden Diaz im Strafraum präzise zu bedienen.

Plötzlich ist Kane da

Leipzig ging weiter ein enormes Tempo – und wurde belohnt. David Raum startete über die linke Seite steil in den Bayern-Strafraum, legte quer und Romulo war schneller am Ball als Jonathan Tah. Der Brasilianer jubelte über sein sechstes Liga-Tor, auf der Tribüne feierte die eigens aus der Heimat angereiste Familie mit.

Nusa (24.) hatte gegen Ende von rasanten 30 Minuten das zweite Tor für die Sachsen auf dem Fuß. Der Norweger rannte alleine auf Neuer zu, drosch den Ball jedoch – wohl etwas überhastet – über das Tor. Wer seine Chancen gegen die Bayern nicht nutzt, bekommt in der Regel die Quittung. Kurz vor der Halbzeit verhinderte RB-Torwart Peter Gulacsi (39.) dies mit einer waghalsigen Rettung gegen den abschlussbereiten Kane.

Kompany bringt Kimmich

Kompany reagierte, brachte nach der Halbzeitpause den zuletzt angeschlagenen Joshua Kimmich für Leon Goretzka. Und die Quittung kam. Baumgartner nahm einen Pass im Mittelfeld unsauber an, Dayot Upamecano eroberte den Ball und passte direkt auf Gnabry. Der 30-Jährige schloss trocken in die lange Ecke ab.

Die Bayern drängten nun auf die Führung. Michael Olise ersetzte Karl, sollte für noch mehr Druck über den rechten Flügel sorgen. Zunächst waren es Kane und Kimmich (60.) die mit einer Doppelchance scheiterten. Auf der anderen Seite parierte Neuer einen Abschluss von Romulo (65.).

Individuelle Klasse sollte das Spiel entscheiden – oder individuelle Fehler. Nach einer Flanke von Olise rutschte Ridle Baku im Strafraum weg, der von ihm bewachte Kane drosch den Ball gnadenlos ins Netz. Den Durchbruch von Yan Diomande (72.) wiederum parierte Neuer erstklassig.

Bayern agierte einfach gnadenlos, fügte Leipzig eine weitere Klatsche zu. Nach einer Ecke machte Tah alles klar – und Leipzig lief zweimal ins offene Messer. Pavlovic und Olise erhöhten jeweils nach einem Konter binnen weniger Minuten.

Tom Bachmann, dpa
In NewsIn Bundesliga , FC Bayern München , Fußball-Bundesliga , RB Leipzig

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