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Deutliche Niederlage an alter Wirkungsstätte: FCA-Coach Sandro Wagner (Urheber/Quelle/Verbreiter: Uwe Anspach/dpa)
Deutliche Niederlage an alter Wirkungsstätte: FCA-Coach Sandro Wagner (Urheber/Quelle/Verbreiter: Uwe Anspach/dpa)
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Hoffenheim vermiest Wagner Geburtstag und Rückkehr

On 30. November 202530. November 2025

Die TSG 1899 Hoffenheim hat ihrem früheren Nationalstürmer Sandro Wagner den 38. Geburtstag verdorben. Der Chefcoach des FC Augsburg kassierte mit den Fuggerstädtern am 12. Bundesliga-Spieltag ein 0:3 (0:3) in Sinsheim. Damit verpasste es Wagners harmlose Mannschaft, sich weiter von der Abstiegszone abzusetzen. 

Youngster Bazoumana Touré (16. Minute) und Wouter Burger (26.) trafen zunächst vor 20.218 Zuschauern für Hoffenheim. Die Kraichgauer bauten ihre Serie auf sechs ungeschlagene Spiele (ein Remis, fünf Siege) aus und sind in dieser Form ein klarer Europacup-Kandidat. Ein Eigentor von Cedric Zesiger (45.) kam noch vor der Pause hinzu. 

Die Augsburger hatten die Woche zuvor mit dem 1:0 gegen den Hamburger SV nach drei Niederlagen einen Sieg gefeiert, musste nun aber wieder einen Rückschlag hinnehmen.

Wagners Abfuhr an alter Wirkungsstätte 

Wagner erlebte bei der TSG einst seine erfolgreichste Zeit als Profi. 2016 wechselte er vom SV Darmstadt 98 nach Hoffenheim, erzielte für die TSG in 42 Liga-Partien 15 Tore und wurde zum Nationalspieler, ehe er zum FC Bayern weiterzog. Der ehemalige Assistent von Bundestrainer Julian Nagelsmann war vor dieser Saison auch als neuer Chefcoach in Hoffenheim im Gespräch. 

«Was möglich in der Saison»  

Die TSG entschied sich damals aber mit Christian Ilzer weiterzumachen. Unter dem Österreicher läuft es richtig gut, ungeachtet der Turbulenzen in der Vereinsführung. 

«Ich hoffe es für den Verein, dass diese Themen nicht mehr aufkommen, dass wir Ruhe reinkriegen und uns im Endeffekt auf den Fußball konzentrieren, weil da ist heuer was möglich in der Saison», sagte Sportchef Andreas Schicker vor dem Anpfiff im Sky-Interview. Ilzers Landsmann hatte vor einer Woche dem interessierten VfL Wolfsburg abgesagt. 

Der TSG-Trainer ließ dieses Mal Spielmacher Andrej Kramaric zunächst auf der Bank und setzte im Angriff auf die Tim Lemperle, Fisnik Asllani und Bazoumana Touré. Und das junge Trio wirbelte mächtig. Die Augsburger, ohne den verletzten Jeffrey Gouweleeuw und den gesperrten Keven Schlotterbeck, gerieten früh ins Hintertreffen.

Flügelflitzer Touré trifft

Bei einem schnellen Angriff der Hoffenheimer zerrten Augsburgs Chrislain Matsima und sein Gegenspieler Lemperle sich gegenseitig am Trikot. Matsima verlor dabei Flügelflitzer Touré aus den Augen. So nutzte der 19-Jährige seinen Freiraum und schoss zum 1:0 ein. Zuvor hatte schon Grischa Prömel haarscharf am Gehäuse von Finn Dahmen vorbei geköpft.

Eine Angriffswelle nach der anderen überrollte Wagners Mannschaft. Der FCA-Coach warf erst mal seine Jacke ab, seine nächsten Anweisungen verpufften aber. Der Niederländer Burger staubte zum 2:0 ab. Dahmen hatte den Ball nach Prömels Schuss nach vorn abgewehrt.  

Unglückliches Eigentor des FCA

Die Hoffenheimer präsentierten sich einfach handlungs- und gedankenschneller. Als sich Wagner auch seiner Mütze entledigt hatte, mussten die Gäste ein denkbar unglückliches weiteres Tor verdauen: Noahkai Banks wollte per Kopf nach einer Flanke von Vladmiri Coufal klären, der Ball sprang jedoch von Zesigers Fuß ins eigene Netz. Nach dem Wechsel erkämpften sich die Gäste mehr Spielanteile. Samuel Essendes 1:3 (83.) wurde nach Videobeweis wegen Abseits einkassiert.

In NewsIn Bundesliga , FC Augsburg , Fußball-Bundesliga , TSG Hoffenheim

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