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Sportvorstand Christian Heidel und Interimscoach Benjamin Hoffmann: Geht's mit Mainz nun aufwärts? (Urheber/Quelle/Verbreiter: Torsten Silz/dpa)
Sportvorstand Christian Heidel und Interimscoach Benjamin Hoffmann: Geht's mit Mainz nun aufwärts? (Urheber/Quelle/Verbreiter: Torsten Silz/dpa)
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Mainz erwartet Henriksen-Nachfolger am Wochenende

On 5. Dezember 20255. Dezember 2025

Die Häme und der Spott, dass der FSV Mainz 05 fast drei Tage gebraucht hat, um Trainer Bo Henriksen vor die Tür zu setzen, wollte Christian Heidel nun gar nicht verstehen. In einer Polter-Pressekonferenz rechtfertigte sich der Sportvorstand des Bundesliga-Schlusslichts ausgiebig dafür. Einen Tag vor dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Freitag, 20.30 Uhr/Sky) ging es aber auch um den künftigen Chefcoach.

Die Rheinhessen setzen nämlich nur für diese Partie auf die Interimslösung mit dem U23-Verantwortlichen Benjamin Hoffmann. «Sie können davon ausgehen, dass wir sehr, sehr sicher sind, einen Trainer gefunden zu haben», sagte Heidel. «In Richtung Wochenende» werde der Club über die Personalie informieren.

«Es kommt nicht Bo 2.0» 

«Wir haben eine sehr, sehr konkrete Idee», ergänzte Heidel und sagte in Richtung der Medienvertreter: «Bitte mir jetzt nicht Namen an den Kopf knallen, dann kommt das eisige Schweigen von mir.» Fest stehe, dass sich die Mainzer nach einem anderen Trainertyp umsehen: «Es kommt nicht Bo 2.0.» Nach Sky-Informationen gilt Urs Fischer, der bis 2023 bei Union Berlin tätig war, als heißer Kandidat.

Henriksen hatte nach acht sieglosen Spielen im Oberhaus und dem desolaten 0:4 zuletzt beim SC Freiburg gehen müssen. Mit dem 46 Jahre alten Hoffmann hoffen die Mainzer nun auf die Wende. Saisonübergreifend sind die Nullfünfer seit elf Heimspielen ohne Sieg. Der letzte Heimerfolg gelang im Februar, als der FC St. Pauli mit 2:0 bezwungen wurde.

«Er hat 70 Personen umarmt»

«Es gilt einfach, die Köpfe freizukriegen», sagte Hoffmann. Die Mannschaft sei es Henriksen jetzt auch schuldig, «ihm da was zurückzugeben». Die Mainzer, die einst die späteren Startrainer Jürgen Klopp und Thomas Tuchel hervorbrachten, taten sich mit der Trennung von Henriksen extrem schwer. «Er hat 70 Personen umarmt und es sind viele Tränen geflossen», berichtete Heidel. «Aber es gab für uns jetzt einfach keine andere Wahl.»

Der Däne hatte den FSV 2024 vor dem Abstieg gerettet und ihn in der vergangenen Saison in die Conference League geführt. Heidel verwies darauf, dass sich Henriksen und er «in eindreiviertel Jahren super, super gut verstanden haben. Deshalb war es mir auch so wichtig, dass das so stilvoll wie nur irgendwie möglich über die Bühne geht.»

«Das ist nicht mein Stil»

Der Manager klagte darüber, dass es manchen «nicht schnell genug ging. Wenn ich höre, wir hätten Bo Henriksen schon auf der Autobahn entlassen sollen und der nächste Trainer steigt durch die Tür wieder rein – nein, das ist nicht mein Stil.» 

Man sei am Montag auseinandergegangen im Einverständnis, «dass wir noch einen Tag darüber nachdenken. Ziel war zu überlegen, ob es noch irgendeine Möglichkeit gibt, diese Trennung zu umgehen», erklärte Heidel. Am Ende sei diese einvernehmlich mit Henriksen vollzogen worden.

Bisher nur ein einziger Sieg

In dieser Runde landeten die Mainzer bisher nur einen einzigen Sieg – das 4:1 in Augsburg, wo diese Woche in Sandro Wagner ebenfalls der Trainer gehen musste. Dass der Kader im Sommer von Heidel und Sportdirektor Niko Bungert nicht optimal zusammengestellt wurde, ist längst offensichtlich. Heidel kann es sich nun «gut vorstellen», dass es in der Winterpause ein paar Veränderungen gibt.

Derzeit fehlt auch noch Stammkeeper Robin Zentner verletzt, Dominik Kohr und Paul Nebel sind gesperrt. Immerhin kehrt Nationalspieler Nadiem Amiri gegen Gladbach nach abgesessener Gelbsperre zurück. 

Neue Chance für Weiper?

Der zuletzt von Henriksen verschmähte Nelson Weiper könnte unter Hoffmann, der mit ihm 2024 deutscher A-Jugend-Meister war, eine neue Chance erhalten. Der 20 Jahre alte Mittelstürmer galt nach dem Weggang von Torjäger Jonathan Burkardt zu Eintracht Frankfurt als große Hoffnung, gehörte in Freiburg aber nicht mal zum Kader.

Von Ulrike John, dpa
In NewsIn Borussia Mönchengladbach , Bundesliga , FSV Mainz 05 , Fußball-Bundesliga

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