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Traut dem DFB-Team den EM-Titel zu: Ex-Trainer Horst Hrubesch. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Julio Cortez/AP/dpa)
Traut dem DFB-Team den EM-Titel zu: Ex-Trainer Horst Hrubesch. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Julio Cortez/AP/dpa)
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Hrubesch traut DFB-Frauen bei EM «alles» zu

On 25. Dezember 2024

Ex-Bundestrainer Horst Hrubesch traut den deutschen Fußballerinnen und seinem Nachfolger Christian Wück bei der EM 2025 in der Schweiz «alles» zu. «Weil ich weiß, da sind gute Mädels dabei, junge Mädels», sagte der 73-Jährige der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf das Turnier vom 2. bis 27. Juli. «Du brauchst sicher ein bisschen Glück, aber das haben wir ja auch gehabt.»

Der 73-Jährige hatte in Frankreich mit dem Nationalteam um Kapitänin Alexandra Popp Olympia-Bronze geholt und danach die Verantwortung wie schon länger angekündigt an Wück weitergegeben.

Wück leitet Umbruch ein

Der neue Chefcoach hat in seinen ersten vier Länderspielen einige Toptalente getestet und nach dem Rücktritt von Popp und Abwehrchefin Marina Hegering den Umbruch eingeleitet. In England (4:3) und in der Schweiz (6:0) siegte das DFB-Team unter Wücks Leitung, gegen Australien (1:2) und Italien (1:2) setzte es Heim-Niederlagen.

Hrubesch hat sich die Partien nach seiner Amtszeit im Fernsehen angeschaut und ist weiter begeistert vom Auftreten der DFB-Elf. «Der entscheidende Faktor ist: Sie gehen wieder von der ersten bis zur letzten Minute. Sie geben Gas, sie versuchen, sie machen, sie tun», lobte das HSV-Idol. In der Schweiz strebt Wück den neunten EM-Titel für die deutsche Auswahl an, in der Vorrunde geht es gegen Polen, Dänemark und Schweden.

Olympia mit «Bilder für den Weltfrieden» 

Hrubesch schaut sich immer mal wieder Videos von der Medaillenzeremonie und der Abschlussfeier in Paris an: «Wenn du auf die Welt schaust, sind das eigentlich die Bilder für den Weltfrieden. Da siehst du, dass die Menschen miteinander leben können und nicht gegeneinander leben müssen.» 

Mit den Nationalspielerinnen habe er weiter Kontakt. Das einstige Kopfballungeheuer bekräftigte auch, dass er mit seiner Frau Angelika im Wohnmobil zur EM in die Schweiz fahren werde und das ganze Turnier in diesem «Traumland» bleiben möchte. «Ich gehe davon aus, dass sie bis zum Endspiel kommen», sagte Hrubesch.

Hrubesch will «kein störender Faktor» bei der EM sein 

«Ich werde sicher kein störender Faktor sein», betonte er. Wenn sich ein Treffen mal ergebe, dann sei das okay. «Dass ich da direkt anreise und Hallo sage, das wird sicherlich nicht passieren. Aber man läuft sich eigentlich automatisch über den Weg. Wenn mal eine größere Pause ist, können wir vielleicht mal hinfahren und Hallo sagen», ergänzte Hrubesch.

Sorgen, dass er bei dem Besucherandrang während der EM keinen Campingplatz findet, hat er nicht. «Wir sind ja flexibel. Das ist genau wie im Spiel: Du musst dich immer auf die Situation einstellen, die auf dich zukommt.»

In NewsIn EM , Frauen , Nationalteam , Turnier in der Schweiz

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