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Thomas Müller spielt zukünftig in Vancouver. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Felix Hörhager/dpa)
Thomas Müller spielt zukünftig in Vancouver. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Felix Hörhager/dpa)
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«Abenteuer» in Kanada: Müller heiß auf weitere Titel

On 7. August 20257. August 2025

Es ist schon ein ungewohntes Bild für die Bayern-Fans, wenn Thomas Müller im hellblauen Kapuzenpulli über seine neuen sportlichen Ziele im fernen Kanada spricht. Aber auch im neuen Outfit der Vancouver Whitecaps ist sein Erfolgshunger noch der alte geblieben. «Wer mich kennt, der weiß, ich bin heiß darauf, Titel zu gewinnen. (…) Das Sportliche ist für mich immer noch das Wichtigste», sagt das Münchner Urgestein, dessen Transfer in die amerikanische Major League Soccer (MLS) am Mittwoch endlich vollzogen worden war.

Es sei «ein Abenteuer», nach 25 Jahren bei den Bayern mit all den Titeln nach Vancouver, in eine «der schönsten Städte der Welt» zu wechseln, berichtet Müller in seinem ersten Interview, das die kanadische Plattform «OneSoccer» veröffentlichte. Er freue sich «aufs Land, auf Kanada, auf die Menschen». Aber viel wichtiger ist dem Weltmeister von 2014 auch an der kanadischen Westküste der Erfolg.

Das Management des Clubs habe ihm aufgezeigt, wo es in den nächsten ein, zwei Jahren hingehen soll. «Und da geht es ganz klar in Richtung Titel», so Müller. «Das Team hat bisher super vorgelegt, steht in der Tabelle ja fast auf der Top-Position und dementsprechend ist da vieles möglich.» Der 35-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis Ende der Saison mit einer Option auf eine weitere.

Debüt am 17. August gegen Houston

Am nächsten Mittwoch (13. August) soll es in Vancouver mit seiner Ankunft so richtig losgehen. Einen Tag später folgt die erste Trainingseinheit. Sein Debüt ist für den 17. August im Heimspiel gegen Houston Dynamo FC eingeplant. «In Deutschland um drei Uhr nachts am 18. August. Also Wecker stellen und dabei sein», lautet Müllers Auftrag an seine große Fangemeinde.

Sein eigener Auftrag in Vancouver ist klar. Er soll als Führungsspieler vorangehen. «Wir wollten nicht den Marken-Botschafter oder die Werbefigur Müller, wir wollten von Anfang an den Spieler, der uns besser macht», erklärt Axel Schuster, Vancouvers Geschäftsführer und Sportchef, in der «Bild»-Zeitung. Schuster war einst in der Bundesliga beim FSV Mainz 05 und Schalke 04 tätig, ehe es 2019 nach Kanada ging.

Die Whitecaps seien «so etwas wie das Freiburg der MLS», sagt Schuster: «Wir sind ein kleiner Club, den jeder gern hat, der aber auch jederzeit jede andere Mannschaft schlagen kann. Der Unterschied ist vielleicht: Freiburg wird wohl nie Deutscher Meister. Unser Ziel ist es jedoch schon, die MLS zu gewinnen. Bisher ist uns das noch nicht gelungen.»

Grüße von Marco Reus

Zehn Spiele vor Ende der Hauptrunde liegt Vancouver auf dem zweiten Platz der Western Conference. Nur zu gern würde es Müller seinem früheren Nationalmannschaftskollegen Marco Reus gleichtun, der in der vergangenen Saison auf Anhieb mit Los Angeles Galaxy den Titel gewann. 

Reus schickte in einem Video seines Vereins gleich mal Willkommensgrüße an Müller: «Ich hoffe, du wirst sehr viel Spaß haben. Wenn du was brauchst, sag Bescheid.» Sportlich dürften sich ihre Wege erst mal nicht kreuzen. Vancouver hat bereits beide Spiele gegen LA absolviert, und in den Playoffs dürfte der Reus-Club als derzeitiges Schlusslicht im Westen nicht vertreten sein.

In den letzten Tagen hatte sich Müller bei seinem Herzensclub FC Bayern fit gehalten. Dort, wo nach fast einem Vierteljahrhundert eine von Rekorden und Titeln geprägte Ära mit Müller endete. «Es war eine unglaubliche Reise, geprägt von einzigartigen Erlebnissen, großartigen Begegnungen und unvergesslichen Triumphen», hatte der zweimalige Triple-Gewinner schon beim angekündigten Ende seiner Bayern-Zeit Anfang April erklärt.

Die Reise geht nun in Kanada weiter. Mit dem Wechsel nach Vancouver werde er weiter wachsen, sagt Ex-Nationalspieler und t-online-Kolumnist Stefan Effenberg: «Für seine Weiterentwicklung ist das ein großer Schritt nach vorn. Er kommt mal heraus aus dem gewohnten Umfeld, in dem er sich 25 Jahre lang bewegt hat. Dieser Wechsel wird ihn menschlich und charakterlich weiterbringen.»

Rekorde, Rekorde, Rekorde

Müller spielte außer für den FC Bayern bislang nur als Kind für den TSV Pähl. Ellenlang ist die Liste seiner Rekordzahlen. Der Offensivstar ist nicht nur eine Club-, sondern auch eine Bundesliga-Ikone. Müller ist der erste Spieler, der 350 Bundesliga-Siege bejubelt hat.

Durch seine insgesamt 756 Pflichtspiele für den FC Bayern ist er der Rekordspieler des Clubs. 13 deutsche Meisterschaften und sechs Pokalsiege sind hinter den zwei Champions-League-Triumphen besondere Titel-Marken. Immer im rot-weißen Trikot der Bayern.

Anpassungsschwierigkeiten werde es auch im neuen Dress nicht geben, betont Müller: «Die Farben des Trikots sind natürlich völlig andere, als ich es bisher gewohnt war beim FC Bayern. Ich komme natürlich trotzdem sehr gut damit zurecht, weil die bayerische Flagge ja auch weiß und blau beinhaltet.»

Stefan Tabeling und Maximilian Haupt, dpa
In NewsIn Bundesliga , FC Bayern München , MLS , MLS-Debüt am 17. August , Transfers

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