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Der Einsatz stimmte: Selina Cerci (l) im Duell mit Spaniens Olga Carmona. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Uwe Anspach/dpa)
Der Einsatz stimmte: Selina Cerci (l) im Duell mit Spaniens Olga Carmona. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Uwe Anspach/dpa)
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Viel Pech für DFB-Elf – 0:0 gegen Spanien trotz Chancenplus

On 28. November 2025

Klara Bühl ging nach dem Schlusspfiff mit hängendem Kopf über den Platz. Die Flügelflitzerin musste nach dem 0:0 gegen Spanien erst einmal getröstet werden. Völlig erschöpft stemmte sie ihre Arme in die Hüften – in ihrem Kopf dürfte sie wohl noch Szenen ihrer zahlreich vergebenen Chancen gehabt haben. Latte, Pfosten und viel Pech verhinderten einen Sieg der deutschen Fußballerinnen im Hinspiel des Nations-League-Finals. Vor 40.159 Zuschauern in Kaiserslautern vergab die DFB-Elf trotz eines ganz starken Auftritts eine bessere Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Dienstag (18.30 Uhr/ARD) in Madrid. 

«Wir haben unfassbar mutig gespielt. Unglaublich bitter, dass heute kein Tor fällt. Wir hätten es verdient und dann einen Puffer für das Rückspiel gehabt», sagte Bühl nach der Partie im ZDF. Bundestrainer Christian Wück ärgerte sich nach dem Spiel über die vielen ausgelassenen Torchancen: «Wir haben uns wieder nicht belohnt. Aufgrund der ersten Hälfte hätten wir uns belohnen müssen. Daher ist es sehr ärgerlich, dass wir hier den Sieg nicht mitnehmen. Aber wir freuen uns auf das nächste Spiel. Wir wissen, dass wir nicht nur mithalten können, sondern dass wir sogar gegen so eine Mannschaft wie Spanien unser Spiel durchziehen können.» 

In Madrid winkt der erste Titel seit 2016

Im Rückspiel in Madrid geht es dann für die deutsche Auswahl um den ersten Titel seit Olympia-Gold 2016. Seine Elf hatte Wück im Vergleich zum Halbfinal-Rückspiel gegen Frankreich (2:2) auf drei Positionen verändert. Die erst am Mittwoch nach mehreren Flug-Verzögerungen aus den USA angereiste Ann-Katrin Berger kehrte für Stina Johannes ins Tor zurück, Selina Cerci ersetzte Carlotta Wamser (Schleimbeutelreizung im Knie) und EM-Innenverteidigerin Rebecca Knaak die kurzfristig ausgefallene Camilla Küver (muskuläre Beschwerden).

«Wir wollen bei Ballgewinn umschalten, wir wollen schnell zum gegnerischen Tor kommen. Und dann Effizienz vorm Tor haben», hatte Wück vorab im ZDF betont. Die Umschaltmomente waren da in der ersten Halbzeit, die Chancen auch – überraschend viele sogar gegen die wenig weltmeisterlich auftretenden Weltmeisterinnen. Das Problem der DFB-Frauen: Sie versiebten eine Top-Gelegenheit nach der nächsten.

Bühl immer wieder im Pech

Insbesondere in der Phase ab der 20. Minute dominierte das Heim-Team nach Belieben, spielte mit Tempo und Wucht in Richtung der nicht belegten Westtribüne. Doch auch die besten Chancen landeten nicht im Netz, vor allem Flügelflitzerin Klara Bühl hatte Abschluss-Pech. Mal rutschte sie aus, mal wurde ihr Ball geblockt, mal stand Spaniens beste Spielerin im Weg: Torhüterin Cata Coll.

Auch Linksverteidigerin Franziska Kett, die allein auf Coll zustürmte, scheiterte an der mit dem Fuß stark reagierenden Keeperin. Und als Coll bei einem Flachschuss der gebürtigen Pfälzerin Jule Brand mal geschlagen war, rettete Innenverteidigerin Irene Paredes kurz vor der Linie. Eine Kopfball-Bogenlampe Cercis nach einem Eckstoß patschte Coll wiederum auf Pardedes‘ Kopf, von dort sprang der Ball knapp am Tor vorbei.

Spanien so stabil wie Pudding

Defensiv präsentierten sich die Spanierinnen stabil wie Pudding, offensiv erstaunlich einfallslos. Ein wenig spielten die Titelverteidigerinnen so, als hätten sie entfernte Verwandte den Betzenberg hochgeschickt: uninspiriert, umständlich, unaufmerksam. Von der hoch gepriesenen Ballkunst sah das Publikum in der Pfalz ebenso wenig wie von den zumindest körperlich anwesenden Weltfußballerinnen Aitana Bonmatí und Alexia Putellas.

Warmer Applaus prasselte zur Pause im kalten Stadion auf die deutschen Spielerinnen herab, die nach dem Seitenwechsel aber Glück hatten, dass Esther González nur den Außenpfosten traf. Nach rund einer Stunde übernahmen die Deutschen wieder die Initiative, ohne die ganz großen Chancen zu kreieren. Für ein Raunen im Stadion sorgte Torhüterin Berger mit einem Querpass durch den eigenen Sechzehner, der fast von González abgefangen worden wäre.

Für frischen offensiven Schwung sollten auf DFB-Seite Alara Sehitler und Debütantin Shekiera Martinez von West Ham United sorgen, die für Cerci und Nicole Anyomi kamen. In der Pfostentreffer-Statistik stellte aber die nimmermüde Bühl mit einem Flachschuss auf 1:1, eine Halbfeldflanke Brands rutschte über die Lattenoberkante. So muss das Team mindestens bis Dienstag warten, um erfolgreich Revanche für das Halbfinal-Aus bei der EM in der Schweiz nehmen zu können.

Von David Joram und Ulrike John, dpa
In NewsIn Finale , Frauen , Nationalteam , Nations League , Nations-League-Finale

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