Bundesliga

Darum jubelte Unions Burcu zuerst mit Chef Horst Heldt

Darum jubelte Unions Burcu zuerst mit Chef Horst Heldt

Offensivmann Livan Burcu hatte nach seinem Tor beim heiß ersehnten ersten Saisonsieg vom 1. FC Union Berlin nur ein Ziel – Sport-Geschäftsführer Horst Heldt. Mit wedelndem Zeigefinger rannte Burcu auf den 56-Jährigen zu und schloss ihn innig in die Arme. 

«Horst ist einer, der zur Mannschaft sehr eng steht und sehr viel mit uns redet. Er motiviert mich natürlich jeden Tag und gibt mir immer Selbstbewusstsein, das Gefühl, dass ich sehr gut bin», erklärte der Angreifer seinen Jubellauf beim 1:0 gegen Aufsteiger SV Elversberg. «Und heute hat er zu mir gesagt, als ich reingekommen bin, dass ich heute das Tor machen werde.»

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Als «geil» beschrieb der 22-Jährige die Bilder bei Sky. Insgesamt wollte er ein Zeichen setzen. «Tor gemacht und dann habe ich auf jeden Fall zur Bank geblickt, weil in der Situation, wo wir gerade sind, alle zusammen einfach feiern, das zeigt noch mal unsere Mentalität als Mannschaft», erzählte er. 

Präsident: Heldt ein «dufter Typ»

Mit seiner Direktabnahme, die abgefälscht im Tor landete, brachte er endlich den ersten Ligasieg unter Trainer Mauro Lustrinelli – er folgte auf den schlechtesten Saisonstart der Berliner in der Bundesliga. 

Doch nicht nur beim Coach dürfte die Last erst mal deutlich kleiner sein, auch Heldt stand als Architekt der Mannschaft unter Druck. «Bei uns redet keiner über Personal, und schon gar nicht nach dem 4. Spieltag», erklärte Präsident Dirk Zingler vor der Partie bei Sky. 

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«Horst Heldt sitzt genauso fest im Sattel wie alle anderen Verantwortlichen im Sport auch.» Heldt sei «ein dufter Typ, ein guter Fachmann». Jeder im Club arbeite mit ihm gerne zusammen.