Bundesliga

«Erstarrt, wie paralysiert»: Brutales Kopfballduell mit Badé

«Erstarrt, wie paralysiert»: Brutales Kopfballduell mit Badé

Robert Andrich wirkte noch einige Minuten nach dem brutalen Kopfballduell seines Mitspielers Loic Badé mit dem Hoffenheimer Max Moerstedt emotional angefasst. «Also ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich schon in dem Moment wie erstarrt war, wie paralysiert, gefühlt. Ich glaube, wenn man drumherum guckt, sechs, sieben andere Leute aus beiden Teams ging es so», sagte der Profi von Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen nach dem 0:3 in Sinsheim.

Was war passiert? Unmittelbar vor dem zweiten Hoffenheimer Treffer kurz vor Ende der regulären Spielzeit waren Moerstedt und Badé in der Luft mit großer Wucht mit den Köpfen aneinander gerasselt. 

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Während Prass mit dem 2:0 endgültig für die Entscheidung sorgte, bildete sich um Moerstedt und Badé sofort eine Traube an besorgten Spielern. Ärzte rannten von der Seitenlinie herbei. Leverkusens Trainer Carles Martinez erklärte später, dass sich der 26 Jahre alte Franzose an nichts erinnere und kurzzeitig «komplett weg» gewesen sei.

Trainer gibt Update

Bei der Pressekonferenz sagte Martinez später: «Das Wichtigste ist: Es geht ihm gut, er spricht mit uns, er war in der Dusche. Er ist gesund, das ist das Wichtigste.» Badé war zuvor mit einer Trage vom Rasen gebracht worden. Gegenspieler Moerstedt erholte sich von dem Zwischenfall und schoss später in der Nachspielzeit sogar das Tor zum 3:0-Endstand.

«Er war dann auch bei den Ärzten, weil die können dann schon das lösen, was sie lösen können. Dementsprechend war er dann im ersten Moment nicht ansprechbar», sagte Andrich in der Interviewzone. 

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