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FIFA-Wahl: Funktionär aus Japan will Infantino herausfordern

FIFA-Wahl: Funktionär aus Japan will Infantino herausfordern

Im Machtkampf bei der FIFA bekommt Gianni Infantino Medien zufolge einen ersten ernstzunehmenden Gegenkandidaten für die nächste Präsidentenwahl beim Fußball-Weltverband. Der frühere japanische Nationalspieler Kozo Tashima werde sich um das Amt bewerben, berichteten japanische Medien nach einer Sitzung des Nationalverbands. Tashima (68) ist Ehrenvorsitzender von Japans Fußballverband und seit 2015 Mitglied des FIFA-Councils, dem 37-köpfigen Spitzengremium der Dachorganisation.

Bis zum 18. November müssen Kandidaten ihre Bewerbung für die Wahl des FIFA-Präsidenten beim Weltverband hinterlegen. Die Kandidatur Tashimas wird den Berichten zufolge vom japanischen Verband unterstützt. Um zur Wahl zugelassen zu werden, muss er noch die Unterstützung von vier weiteren Verbänden nachweisen.

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Die Europäische Fußball-Union UEFA, schärfster Gegner des umstrittenen Schweizers Infantino, hat bisher keinen Gegenkandidaten benannt. Infantino strebt beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 in Marokkos Metropole Rabat die Wiederwahl für eine vierte Amtszeit an. Der frühere Fußballprofi Ramon Vega aus der Schweiz hatte ebenfalls angekündigt, kandidieren zu wollen. Der 55-Jährige war jedoch bereits mehrfach daran gescheitert, die notwendigen Unterstützer zu mobilisieren. 

Infantino sammelt Unterstützer ein

Die Unterstützung für den 56 Jahre alten Infantino war zuletzt wieder deutlich gewachsen. Mit seinem gescheiterten Plan, WM-Rechte an private Investoren zu verkaufen, hatte Infantino im Sommer massive Kritik ausgelöst. Der FIFA-Chef müht sich seither mit einigem Erfolg, die Front seiner Rivalen aufzubrechen und genügend Stimmen für einen Verbleib an der Spitze einzusammeln. 

Nun wagt sich anscheinend Tashima als erster echter Herausforderer für Infantino aus der Deckung. Der frühere Präsident von Japans Nationalverband JFA habe die einstimmige Unterstützung der aktuellen Verbandsspitze erhalten, berichteten mehrere Medien. Zuvor hatte Tsuneyasu Miyamoto demnach Infantino zunächst seine Unterstützung zugesagt, diese dann aber nach internem Widerstand zurückgezogen.

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Der Präsident von Asiens Kontinentalverband AFC, Scheich Salman bin Ibrahim al-Chalifa, hatte Infantino dagegen zuletzt seine «uneingeschränkte Unterstützung» zugesichert.