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Papierflieger-Protest: Spiel Vallecano gegen Bilbao gestoppt

Papierflieger-Protest: Spiel Vallecano gegen Bilbao gestoppt

Fans des Conference-League-Finalisten Rayo Vallecano haben in der spanischen Liga einen Abbruch der Partie ihres Clubs gegen Athletic Bilbao provoziert. Aus Protest gegen die Vereinsführung um Präsident Raúl Martín Presa warfen die Rayo-Anhänger in der 13. Minute beim Stand von 0:0 Papierflieger und andere Gegenstände auf den Platz, was erst zu einer Spielunterbrechung und später zum Abbruch führte.

 

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Zuvor sprach der Schiedsrichter mit der Polizei, dann mit den Trainern von Vallecano und Bilbao – Benat San José und dem ehemaligen BVB-Trainer Edin Terzic. Anschließend gab der Referee den Mannschaften das Signal, das Spielfeld zu verlassen. Kurz darauf kehrten die Teams wieder auf den Rasen zurück. Als nach dem Wiederanpfiff erneut Gegenstände auf den Platz flogen, wurde die Begegnung endgültig abgebrochen.

Boykott bei Ausweichspielort

Es war Rayos erstes Ligaspiel der Saison im heimischen Stadion im links geprägten Madrider Stadtteil Vallecas, nachdem die Stadtverwaltung die Arena aus Sicherheitsgründen vorübergehend geschlossen hatte. 

Die drei vorherigen Heimspiele hatte das Team im Vorort Leganés bestreiten müssen, weil dem Club wegen des maroden und als unsicher eingestuften Zustands die Stadionlizenz entzogen worden war. Viele Rayo-Fans boykottierten die Ausweichpartien in Leganés. Das nächste Heimspiel von Rayo Vallecano in Vallecas ist für den 24. Oktober gegen Elche angesetzt.

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