Polen

Schüsse in Krakau: Spiele in Polens Topliga finden statt

Schüsse in Krakau: Spiele in Polens Topliga finden statt

Nach den Schüssen auf dem Marktplatz von Krakau sollen die Sonntagsspiele in der polnischen Fußballliga wie geplant stattfinden – allerdings ohne das gewohnte Unterhaltungsprogramm. «Im Zusammenhang mit der landesweiten nationalen Trauerzeit teilt der polnische Fußballverband mit, dass die geplanten Fußballspiele gemäß dem Zeitplan stattfinden werden, jedoch in einer Form, die an die Schwere der Situation angepasst ist», hieß es in einer Stellungnahme des nationalen Fußballverbands PZPN.

Es werde vor dem Anpfiff bei allen Spielen eine Schweigeminute geben. Der Verband appellierte an die Gastgeber der Partien, «auf musikalische Untermalung, Attraktionen für das Publikum sowie jegliche zusätzlichen Aktivitäten unterhaltenden Charakters zu verzichten». Die Besucher wurden gebeten, «sich würdig und respektvoll zu verhalten und sich uneingeschränkt an die Anweisungen der für die Sicherheit zuständigen Dienste zu halten».

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Das war passiert

Wisla Krakau hatte seine Heimpartie des 14. Spieltags bereits am Freitag und damit vor dem Gewaltverbrechen abgehalten. 

Ein 24-jähriger Mann war am Samstag mit seinem Auto auf den belebten Marktplatz der südpolnischen Touristenmetropole Krakau gefahren und hatte wahllos auf Passanten geschossen. Dabei wurden nach offiziellen Angaben sechs Menschen getötet. Drei weitere Tote, die im Haus des Todesschützen entdeckt wurden, seien seine Eltern und seine Schwester, teilte die Polizei mit. 

Das postete Lewandowski dazu

Polens Fußballheld Robert Lewandowski, der inzwischen in den USA für Chicago Fire spielt, postete bei Instagram ein schwarzes Bild mit dem Wort «Kraków» und einem in der Mitte zerbrochenen roten Herzen.

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Auch der Verband drückte seine Trauer aus. «Mit tiefem Erschüttern haben wir die Nachrichten über die tragischen Ereignisse in Krakau aufgenommen. Wir schließen uns im Schmerz mit den Familien der Opfer zusammen. Wir drücken zudem unsere große Dankbarkeit gegenüber den Polizisten und Vertretern der Rettungsdienste für ihren Mut, ihr Engagement und die erbrachte Hilfe aus», ließ PZPN verlauten.