Nationalmannschaft

Ter Stegen über langes Verletzungs-Aus: Öfter gezweifelt

Ter Stegen über langes Verletzungs-Aus: Öfter gezweifelt

Fußball-Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen hat offen über die psychische Belastung seiner langen Verletzungspausen gesprochen. «Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich nicht auch öfter mal gezweifelt habe – gerade nach einer Verletzung, gerade wenn die eine in die nächste übergeht», sagte der 34-Jährige im Interview mit RTL/Sky. «Du fängst an zu zweifeln und es fühlt sich alles nicht gut an.»

Dennoch habe er nie daran gezweifelt zurückzukommen. «Weil das meine Mentalität ist und ich mich als Mensch auch so sehe», sagte ter Stegen, der sein bislang letztes Länderspiel im Juni 2025 gegen Frankreich (0:2) absolvierte. Danach fiel er zunächst wegen einer Rücken- und dann einer Oberschenkelverletzung aus und verpasste die WM im Sommer.

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«Verrückte» Rückkehr 

In der langen Rehabilitation habe es «Höhen und Tiefen» gegeben. «Ich bin froh, dass es wirklich alles so ist, wie ich mir das vorstelle. Dass ich gerade gesund bin und das weiß ich sehr zu schätzen», sagte ter Stegen. «Und ich glaube, das merkt man dann auch noch mal mehr, wenn man so eine Leidenszeit hinter sich hat.»

Dass er am Donnerstag (20.45 Uhr/RTL) beim Debüt des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp in der Nations League sein 45. Länderspiel bestreitet und das ausgerechnet in Amsterdam gegen die Niederlande, ist dabei noch das i-Tüpfelchen. «Verrückt, muss ich sagen. Habe ich mir auch so nicht ausgemalt», sagte ter Stegen, der seit dieser Saison auf Leihbasis bei Ajax Amsterdam zwischen den Pfosten steht.

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