Nationalmannschaft

Torwart Baumann hat Nationalmannschaft nicht abgeschrieben

Torwart Baumann hat Nationalmannschaft nicht abgeschrieben

Torhüter Oliver Baumann macht sich weiter Hoffnungen auf eine Rückkehr in die Fußball-Nationalmannschaft. «Es geht ja um Alter und Umbruch. Trotzdem hat er die Tür nicht zugemacht. (…) Deswegen trete ich auch nicht zurück», sagte der 36-Jährige von der TSG 1899 Hoffenheim vor dem Europa-League-Spiel gegen Besiktas Istanbul am Donnerstag (21.00 Uhr/RTL und Sky) in einem RTL/Sky-Interview. 

Baumann bezog sich dabei auf ein Gespräch mit dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. «Ich versuche hier, meine Leistung zu bringen, wie immer, und auf einem Niveau zu spielen, auf dem ich für die Nationalmannschaft infrage komme», so der TSG-Kapitän. Er war vor der Weltmeisterschaft vom damaligen DFB-Chefcoach Julian Nagelsmann als Nummer eins abgesetzt worden. Von Klopp wurde er zuletzt nicht berücksichtigt.

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Baumann will nicht «abhauen» 

Zu einem möglichen Rücktritt aus der deutschen Auswahl erklärte Baumann: «Warum hätte ich sollen? (…) Dann würde ich abhauen. (…) Ich fühle mich auch so fit, dass ich einer Nationalmannschaft helfen kann. (…) Dann lasse ich die Entscheidung natürlich dem Trainer.» Er versuche, in Hoffenheim seine Leistung zu bringen, «und auf einem Niveau zu spielen, auf dem ich für die Nationalmannschaft infrage komme.»

Baumann trifft im Heimspiel gegen Besiktas auf Alexander Nübel, der weiter zu Klopps Kader gehört. Der 30-Jährige, zuletzt vom FC Bayern an den VfB Stuttgart ausgeliehen, spielt seit dieser Saison beim türkischen Spitzenclub. «Wir haben uns, glaube ich, beide alles gegönnt. Das war sehr respektvoll. Es hat mir auch immer Spaß gemacht, mit ihm zu trainieren», sagte Baumann zum Verhältnis zu seinem Konkurrenten. 

Mit Nagelsmann «alles, alles in Ordnung» 

Versöhnlich äußerte sich der Hoffenheimer zu Nagelsmann. «Ich habe überhaupt kein Problem mit Julian. Wir sind sehr gut miteinander. Wir haben auch nach der WM miteinander gesprochen», sagte Baumann. «Es war wirklich alles, alles in Ordnung. Natürlich hat mir die Entscheidung weh getan und hat mich auch wütend gemacht. Und ich habe es auch nicht verstanden. Das weiß er auch alles. Und wir haben da sauber kommuniziert.»

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