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Trotz Verfahren: Fußballerin Freigang im DFB-Aufgebot

Trotz Verfahren: Fußballerin Freigang im DFB-Aufgebot

Eintracht Frankfurts Kapitänin Laura Freigang steht trotz eines laufenden Disziplinarverfahrens im Kader des Fußball-Nationalteams. «Laura ist spielberechtigt, sie hat mit sportlichen Leistungen überzeugt – deswegen ist sie dabei», sagte Nia Künzer, DFB-Direktorin Frauenfußball, bei einer Pressekonferenz zur Nominierung des Kaders für die Länderspiele gegen Australien am 9. Oktober in Karlsruhe und am 13. Oktober gegen Japan in Bremen.

Gegen Freigang läuft seit Monaten ein Verfahren: Innerhalb von zwölf Monaten soll die 28-Jährige laut Angaben der Nationalen Anti-Doping Agentur (Nada) dreimal für eine Dopingkontrolle nicht an dem von ihr angegebenen Ort gewesen sein. Wegen der verpassten Tests droht der 44-maligen Nationalspielerin eine lange Sperre. Der Fall liegt nun beim Deutschen Fußball-Bund, der für das Disziplinarverfahren gegen die Sportlerin verantwortlich ist.

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Diese sogenannten Strikes sind ein Verstoß gegen die Meldepflicht, der laut Nada in der Regel zu einer Sperre von zwei Jahren führt. Sollte der Verband ebenfalls einen Verstoß feststellen, landet der Fall vor dem Kontrollausschuss und Sportgericht. Dort kann Freigang die Umstände erklären und die Verstöße überprüfen lassen. Unter Dopingverdacht steht Freigang nicht. Laut Medien sollen alle bisherigen Proben negativ ausgefallen sein. 

Lob von Bundestrainer Wück

Freigang war für die beiden WM-Qualifikationsspiele im Juni gegen Norwegen und in Slowenien nicht ins DFB-Aufgebot berufen worden. Damals hieß es, dass dies nicht mit den möglichen Verstößen gegen die Anti-Doping-Auflagen zusammenhängt. 

«Ihre Leistung im Verein hat sich verändert. Sie erzielt Tore, sie spielt ein bisschen auf einer anderen Position. Ihr Auftreten auf dem Platz, ihre Präsenz haben sich verändert», sagte Bundestrainer Christian Wück über die Rückkehrerin.

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