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Mathieu van der Poel stürmt zum Sieg. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Mosa'ab Elshamy/AP/dpa)
Mathieu van der Poel stürmt zum Sieg. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Mosa'ab Elshamy/AP/dpa)
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Lipowitz ärgert Tour-Stars: «Habe meinen Schuss probiert»

On 7. Juli 20257. Juli 2025

Florian Lipowitz wurde nach seinem ersten Ausrufezeichen bei der Tour de France am Mannschaftsbus herzlich von Teamchef Ralph Denk empfangen. Bereits am zweiten Tag ärgerte der deutsche Hoffnungsträger die Stars der Rad-Szene mit einer beherzten Attacke, auch wenn Klassiker-König Mathieu van der Poel am Ende im furiosen Finale in Boulogne-sur-Mer auf seinem Terrain nicht zu schlagen war und mit seinem Sieg vor den Tour-Stars Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard das Gelbe Trikot holte.

«Ich habe meinen Schuss am Ende probiert, leider ist es nicht aufgegangen. Aber ich bin happy, mit der Gruppe anzukommen», sagte Lipowitz in der ARD. Vergessen war der verpatzte Auftakt bei der 112. Frankreich-Rundfahrt, als das gesamte Team abgehängt worden war und Lipowitz sowie Kapitän Primoz Roglic 39 Sekunden kassiert hatten.

Attacke 800 Meter vor dem Ziel beendet

Urplötzlich war Lipowitz im Finale der mit 209,1 Kilometer längsten Etappe der diesjährigen Tour losgezogen und hatte für Alarmstimmung bei Pogacar und Co. gesorgt. Das Unterfangen war aber 800 Meter vor dem Zielstrich wieder beendet. Dabei hatte sich Lipowitz zum Tour-Start gar nicht gut gefühlt. «Nach der Dauphiné-Rundfahrt habe ich ein bisschen Pause gebraucht. Ich habe die letzten drei Tage vor der Tour rausgenommen. Ich denke, ich brauche zwei, drei Tage, um wieder reinzukommen», meinte der 24-Jährige.

Ein Extra-Lob erhielt er von Kapitän Primoz Roglic: «Er ist sehr stark. Chapeau. Er hat einen tollen Job gemacht.» Auch Sportdirektor Rolf Aldag sprach von einer «starken Leistung», mahnte aber auch: «So schön das für die deutschen Radsport-Fans ist zu sagen: Lasst uns in große Euphorie ausbrechen, so gefährlich ist es auch für den Sportler Lipowitz.»

Erster Schlagabtausch der Favoriten

In Euphorie verfiel dagegen der niederländische Ex-Weltmeister van der Poel, der im kniffligen Finale wie vor vier Jahren das Gelbe Trikot an sich riss. Zuvor war es zum ersten Schlagabtausch der Tour-Favoriten gekommen. Am Ende landete Pogacar einen Punktsieg. Durch seinen zweiten Platz sammelte er zwei Bonussekunden mehr als Vingegaard ein und belegt bereits den zweiten Gesamtrang hinter van der Poel, der seinen belgischen Teamkollegen Jasper Philipsen im Gelben Trikot ablöste.

«Es war super schwer. Ich war richtig motiviert. Es wurde Zeit, dass ich meine zweite Tour-Etappe gewinne. Es ist ein Traum für das Team mit den Gelben Trikots an den ersten beiden Tagen. Alles, was jetzt kommt, ist ein Bonus», sagte van der Poel.

Gegen den Klassiker-Spezialisten waren auf der kleinen Rampe alle machtlos. Der Sieger von Mailand-Sanremo und Paris-Roubaix zeigte seine ganze Klasse und sprintete auf der ansteigenden Zielgeraden auf dem Boulevard Auguste Mariette zum Sieg. So wie 2021, als er an der Mur-de-Bretagne ebenfalls auf der zweiten Etappe gewann und sechs Tage das Gelbe Trikot trug. 

Schlechtes Wetter: Start 15 Minuten später

Strömender Regen beim Start in Lauwin-Planque, später Wind und ein tückisches Streckenprofil mit mehr als 2000 Höhenmetern machten den Fahrern zu schaffen. Schon der Start musste wegen des schlechten Wetters um 15 Minuten verschoben werden, die Teams hatten bei der chaotischen Anreise im Stau gestanden.

Immer wieder kam es auf dem Weg nach Boulogne-sur-Mer, wo 2001 Erik Zabel seinen elften von zwölf Etappensiegen holte, zu kleineren Stürzen. Die deutsche Red-Bull-Mannschaft um Lipowitz blieb davon aber verschont. Sicherheit geht dieses Mal vor, dafür nimmt Kapitän Roglic auch einen Zeitverlust in Kauf.

Red-Bull-Team verteidigt vorsichtige Taktik

Auf der ersten Etappe hatte das komplette Red-Bull-Team den Anschluss verloren – und dafür Kritik eingesteckt. Roglic und Lipowitz waren mit 39 Sekunden Rückstand in Lille eingefahren. «Uns wird immer vorgeworfen, wir fallen so oft hin, dieses Mal haben wir es gut verhindert. (…) Die 30 Sekunden werden nicht die Tour entscheiden, ein schwerer Sturz schon», erklärte Sportdirektor Rolf Aldag die Marschroute für die hektische erste Woche.

Beim Giro d’Italia hatte Roglic das Rennen nach mehreren Stürzen aufgeben müssen, auch seine vergangenen drei Tour-Teilnahmen endeten jeweils vorzeitig. Dieses Mal geht der Slowene entspannter an die Sache: «Ich muss nichts mehr beweisen. Ich will in Paris ankommen und etwas Champagner trinken.»

Am Montag dürfen wieder die Sprinter auf eine klassische Massenankunft hoffen. Die dritte Etappe führt über 178,3 Kilometern von Valenciennes in die Hafenstadt Dünkirchen, wo das Finale komplett flach ist.

Von Stefan Tabeling und Felix Schröder, dpa
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