Skip to content
Liganews

Liganews

Vom ersten bis zum letzten Tor!

Angesagt

Werder Bremen leiht Stürmer vom VfB Stuttgart aus

Rückkehr des Urs‘: Mainzer Hoffnungen trotz Tor-Schmerz

Schiedsrichter-Ärger und nächster Platzverweis: HSV hadert

Kompany bewertet Karl-Wirbel: «Dann hat er ein Problem…»

Sieglos-Serie: Fan-Banner gegen Köln-Coach Lukas Kwasniok

Lange Pause: Knieoperation bei Victor Boniface

Winter-Wechsel ausgeschlossen: Leweling bleibt in Stuttgart

Tedesco besiegt Sané und Gündogan: Fenerbahçe holt Supercup

Furioser VfB: Heimdebakel für Leverkusen

Bittere Bayer-Pleite gegen VfB – Remis bei Fischer-Rückkehr

  • Home
  • News
  • Wie füllen die Bundesligisten das 80-Millionen-Loch?
Die DFL schüttet im Juni viel weniger Geld an die Bundesligisten aus als ursprünglich geplant. (Urheber/Quelle/Verbreiter: dpa)
Die DFL schüttet im Juni viel weniger Geld an die Bundesligisten aus als ursprünglich geplant. (Urheber/Quelle/Verbreiter: dpa)
  • News

Wie füllen die Bundesligisten das 80-Millionen-Loch?

On 3. Juni 2024

Die Vereine der beiden Fußball-Bundesliga haben ein Finanzproblem. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) schüttet im Juni viel weniger Geld aus als ursprünglich geplant.

Rund 80 Millionen Euro fehlen zum Ende der nun abgelaufenen Saison, die für viele auch das Geschäftsjahr ist. Vor allem die ohnehin klammen Clubs haben Probleme, weil es das angekündigte und nun fehlende Geld erst im Dezember geben soll.

Ende April hatte die DFL ein Schreiben verschickt, das viele Vereine aufgeschreckt hat. «Die Auskehrungsrate Juni 2024 wird von ursprünglich 127 Mio. Euro auf 47 Mio. Euro gekürzt», hieß es in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. In Summe verringere sich «die derzeit prognostizierte Gesamtauskehrungssumme» in der laufenden Saison von 1,179 auf 1,099 Milliarden Euro.

Vereinen fehlt das Geld

«Der Zeitpunkt, auch im Kontext der laufenden beziehungsweise ausgesetzten Auktion der Bundesliga-Medienrechte, war überraschend», sagte Eric Huwer, Finanzvorstand des Zweitligisten Hamburger SV. Der vorübergehende Ausfall habe in der heterogenen Clublandschaft der 1. und 2. Bundesliga verschiedene Auswirkungen, erklärte er.

Jedem Verein fehlen jetzt rund sieben Prozent des eingeplanten Geldes. «Das ist schwierig für uns», sagte Ilja Kaenzig, Geschäftsführer des VfL Bochum. Dem in der Relegation gerade noch geretteten Bundesligisten stehen im Juni rund 2,5 Millionen Euro weniger zur Verfügung. «Das können wir nicht überbrücken, das müssen wir einsparen.»

Bei einem Zweitligisten wie dem HSV beträgt der Ausfall immerhin noch etwa 1,2 Millionen Euro. Dennoch versichert Finanzchef Huwer: «Uns betrifft es ehrlicherweise nicht in besonderem Maße, wir nehmen es zur Kenntnis. Die Handbreit Wasser unterm Kiel, also die Risikovorsorge, die wir für solche unvorhersehbaren Ausfälle bis zu einem gewissen Grad vorhalten, ist ausreichend.» Früher hätte es den Verein das durchaus Probleme bereiten können, wenn sich kurzfristig Beträge dieser Größenordnung verzögern, räumte Huwer ein.

Gerade für die bereits verschuldeten Clubs oder für Vereine mit einer größeren Abhängigkeit aus den Medienerlösen ist es schwierig, das Loch zu stopfen. Wer bereits finanzielle Problem hat, bekommt nicht so einfach einen Kredit bei der Bank oder muss möglicherweise die Einnahmen aus dem Dauerkartenverkauf zur Überbrückung nehmen. Auch hat nicht jeder ein Festgeldkonto wie der FC Bayern München, dem durch die vorläufige Reduzierung schätzungsweise 6,3 Millionen fehlen.

DAZN und DFL streiten vor Schiedsgericht

Es gibt auch kleinere Clubs, die nicht ins Straucheln geraten. Zweitliga-Absteiger VfL Osnabrück kann das Minus nach Angaben von Geschäftsführer Michael Welling abfedern. «Das stellt uns nicht vor große Probleme», versicherte Welling. Er verwies lediglich auf «ausgefallene Zinserträge» auf rund eine halbe Million Euro.

Das versprochene Geld soll später fließen, «da Zahlungen von Partnern nicht zu den vertraglichen Fälligkeitsterminen erbracht werden konnten», schrieb die DFL. «Auf Veranlassung der betreffenden Partner mussten insofern Vereinbarungen über spätere Zahlungen getroffen werden.» Der Großteil der nun fehlenden Einnahmen mit rund 50 Millionen muss vom Sport-Internetsender DAZN nachgezahlt werden, der wegen der unterbrochenen Auktion der TV-Rechte mit der DFL streitet und vors Schiedsgericht gezogen ist. Um welches Unternehmen es neben DAZN geht, oder ob es mehr als zwei Schuldner sind, ist derzeit nicht bekannt.

Von DAZN fehlen die Raten im März und April. In Abstimmung mit dem DFL-Präsidium wurde die fehlende Summe zunächst durch «ein kurzfristiges Bankdarlehen zwischenfinanziert», hieß es in dem Brief von den Geschäftsführern Steffen Merkel und Marc Lenz sowie Finanzdirektor Jörg Degenhart. «Für die Auskehrung im Juni 2024 ist jedoch nunmehr eine Kürzung der Auskehrungen unumgänglich.»

Die Frage, warum die DFL kein Bankdarlehen bis Dezember aufgenommen hat, blieb unbeantwortet. Das Medien-Unternehmen schrieb dazu an die Vereine: «Dass die Finanzierung für die Clubs offensichtlich nicht ausreichend vonseiten der DFL abgesichert wurde, kam auch für DAZN äußerst überraschend.»

Von Michael Rossmann und Claas Hennig, dpa
In NewsIn Bundesliga , DAZN , DFL , Fußball

Beitrags-Navigation

Trainer Fiél verlässt den 1. FC Nürnberg
Gegen das Störgeräusch: Neuers Comeback als EM-Signal

Neueste Beiträge

  • Rückkehr des Urs‘: Mainzer Hoffnungen trotz Tor-Schmerz
  • Werder Bremen leiht Stürmer vom VfB Stuttgart aus
  • «Absoluter Holocaust»: Irlands Rekordtorwart sorgt für Eklat
  • Kompany bewertet Karl-Wirbel: «Dann hat er ein Problem…»
  • Schiedsrichter-Ärger und nächster Platzverweis: HSV hadert

#hashtag

1. FC Heidenheim 1. FC Köln 2. Bundesliga 2. Fußball-Bundesliga Bayer Leverkusen Borussia Dortmund Borussia Mönchengladbach Bundesliga Champions League Club-WM DFB DFB-Pokal Eintracht Frankfurt EM EURO 2024 Europa League FC Augsburg FC Barcelona FC Bayern München FC Liverpool FC Schalke 04 FC St. Pauli FIFA Frauen FSV Mainz 05 Fußball Fußball-Bundesliga Fußball-EM Fußball-Nationalmannschaft Hamburger SV Nationalmannschaft Nationalteam Nations League Paris Saint-Germain Premier League RB Leipzig Real Madrid SC Freiburg Transfers VfB Stuttgart VfL Bochum VfL Wolfsburg Werder Bremen WM WM-Qualifikation

Weitere News

  • News
On 25. Juni 2024

Ohne Taschenrechner? EM droht Pakt der Außenseiter

  • News
On 13. April 2025

Bayern-Chef zu Wirtz-Transfer: «Träume darf man immer haben»

  • News
On 27. Oktober 202527. Oktober 2025

Schlusslicht Magdeburg holt gegen Münster ersten Heimsieg

  • News
On 22. März 2025

Großer Abschied für Diego: Roboter stellt 62-Meter-Tor nach

  • News
On 5. Oktober 20255. Oktober 2025

Kein Sieger im Verfolgerduell: BVB und Leipzig spielen 1:1

  • News
On 4. September 20254. September 2025

DFB bestätigt: Neuer Generalsekretär, neue Vizepräsidentin

  • Datenschutz
  • Impressum
© 2026 MDSP GmbH